Schulprogramm

Das Schulprogramm ist mit seinen 49 Seiten umfassend und ausführlich. Es beschreibt ganz konkret unsere pädagogische und didaktische Arbeit.

Die erste Fassung des Schulprogramms ist von Eltern, Schülern und Lehrern zwischen 2006 und 2008 gemeinsam erarbeitet und beschlossen worden.

Im Jahre 2011 wurde es aktualisiert nach einem Workshop im Februar. Es stellt die Arbeit am Lise-Meitner-Gymnasium für die kommenden fünf Jahre dar. Dann werden wir wissen, wie viele unserer Vorhaben wir umgesetzt haben und wo wir genau stehen. Auf Basis dieser Erfahrungen werden wir das Schulprogramm weiterentwickeln.

Download: Das Schulprogramm des Lise-Meitner-Gymnasiums Remseck (PDF-Datei, 265 kB)

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Online-Version:

1 Schule als „Lebenswelt“

1.1 Persönliche Anerkennung

1.2 Lobkultur

1.3 LMG-Sonderpreis für soziales Engagement und Zivilcourage

1.4 Klassenzimmer als Lebensort

1.5 Identifikation mit der Schule

2 Sozialkompetenz

2.1 Klassenlehrerstunde und Kennenlerntag

2.2 Lions Quest

2.3 Klassenrat

2.4 Klassenregeln

2.5 Schullandheim

2.6 Lise-Team und Streitschlichtung

2.7 Schulsanitätsdienst

2.8 Ausbildung zum Schülermentor

2.9 Präventionsangebote der Schulsozialarbeit

3 Lernen außerhalb des Klassenzimmers

3.1 Auslandsaufenthalte und Austausche

3.2 Unterrichtsprojekte

3.2.1 MFM: “Die Zyklusshow – dem Geheimcode meines Körpers auf der Spur”/”bob – best of boys”

3.2.2 Let’s talk about

3.2.3 BEST = Entscheidungstraining zur BErufs- und STudienwahl

3.3 Klassenaktivitätstag

3.4 Exkursionen

3.5 BoGy

3.6 Girls’ and boys’ day

3.7 Projekttage

3.8 Studienfahrt

3.9 Bildungspartnerschaften

4 Fördern, Fordern, Beraten

4.1 Lise lernt!+

4.2 Chance!+

4.3 LernenMedienPräsentieren

4.4 Beratung bei der Sprachen- und Profilwahl

4.5 „Jugend debattiert“ und Rhetorik-AG

4.6 Suchtprävention

4.7 Feedback

4.8 Selbst- und Fremdevaluation am LMG

4.9 Beratungsangebot der Schulsozialarbeit

5 Kultur- und Sportangebot

5.1 Musik

5.2 Bildende Kunst

5.3 Sport

5.4 Religion, Politik, Gesellschaft

5.5 Literatur, Theater

5.6 Schulfest

6 Ganztagesangebot

6.1 Verbindliches Angebot

6.2 Offenes Angebot

6.3 Schülertreff

7 Kommunikation und Zusammenarbeit

7.1 Schnelle Kommunikationswege

7.2 Förderverein

7.3 Lise-Forum

7.4 Klassenpflegschaft

7.5 Elternsprechtag

7.6 Klassenkonferenzen

7.7 Teamgedanke

7.8 Qualitätsmanagement-Handbuch

8 SMV-Arbeit

8.1 SMV-Tag

8.2 SMV-Sitzungen

8.3 SMV-Seminar

8.4 SMV-Gruppen

8.4.1 SG Soziales

8.4.2 SG Aktionen

8.4.3 SG Gesundheit

8.4.4 SG Disco

8.4.5 SG Sport

8.4.6 SG Öffentlichkeitsarbeit

9 Darstellung der Schule nach außen

9.1 Homepage

9.2 Jahrbuch

9.3 LMG-Handbuch und Schülerkalender

9.4 Presse

9.5 Örtliche Ansprechpartner

9.6 Tag der offenen Tür

9.7 Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Anhang

1. Soziale Projekte in der Mittel- und Oberstufe
2. Klassenaktivitätstag oder themenbezogener Exkursionstag plus Sozialtag?
3. Kollegiale Beratungssysteme

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit sind alle
im Schulprogramm verwendeten Bezeichnungen nur in ihrer männlichen
Form genannt. Selbstverständlich sollen sich beide Geschlechter gleichermaßen
angesprochen fühlen.

1 Schule als „Lebenswelt“

1.1 Persönliche Anerkennung

Zielgruppe

Die Schüler und Lehrer einer Klasse

Inhalt

Wir begrüßen und verabschieden einander respektvoll und freundlich zu Unterrichtsbeginn und -ende (wie auch sonst im Schulhaus).
Wir achten immer auf einen höflichen Umgangston.
Zu Beginn der Unterrichtsstunde sind alle arbeitsbereit.
Die Klassenlehrer gratulieren ihren Schülern zum Geburtstag und erkennen besonderes Engagement am Schuljahresende durch Loburkunden an.
Wir nehmen nach Möglichkeit an schulischen Veranstaltungen teil und geben den Akteuren eine persön­liche Rückmeldung.
Projekte aus dem Unterricht werden dokumentiert und so der Schulöffentlichkeit zugänglich gemacht (Ausstellung im Schulhaus, Fotowand, Homepage, Jahrbuch).

Geförderte Kompetenz / Ziel

Lehrer und Schüler achten darauf, dass eine angenehme und produktive Unterrichtsatmosphäre entsteht und die Unterrichtszeit effektiv genutzt werden kann.
Es ist uns wichtig, dass jedes Mitglied der Schulgemeinschaft, Schülerinnen und Schüler wie auch Lehrerinnen und Lehrer als Person wahrgenommen wird.
Es ist uns wichtig, das Engagement von Lehrern und Schülern zu würdigen.

Verantwortlich

Die Klassenlehrer sowie jeder, der ein Projekt durchführt.
Alle am Schulleben Beteiligten.

Hinweise zur Umsetzung

Die Geburtstagsliste erstellt das Sekretariat zu Beginn eines jeden Schuljahres.

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1.2 Lobkultur

Zielgruppe

Alle Schüler

Inhalt

Das Lise-Meitner-Gymnasium ist eine Schule mit besonderer Lob- und Auszeichnungskultur. Daher soll das Gute immer hervorgehoben und betont werden, d.h. es soll öffentlich ausgezeichnet werden. Lob soll eine größere Rolle spielen. Wir üben die Lobkultur im Schultag, indem wir Lob auf individuelle Art und Weise aussprechen und besonderes soziales Verhalten und Zivilcourage durch Loburkunden honorieren.

Geförderte Kompetenz / Ziel

Es soll ein persönlichkeitsförderndes Klima geschaffen werden. Es geht um eine respektvolle Erziehung, einen achtsamen Umgang miteinander, sorgfältigen Umgang mit Material, Räumen usw., Zivilcourage, Hilfsbereitschaft, Einsatzwille und Einsatzbereitschaft in besonderem Maße, Teamfähigkeit sowie Bereitschaft zur Kooperation.

Verantwortlich

Für das Lob: alle am Schulleben Beteiligten

Für den organisatorischen Rahmen: H. Heemann

Für den Quali-Pass: N.N.

Hinweise zur Umsetzung

Vorschläge für Lobe gehen an die Klassenlehrer. Diese sind schriftlich, sehr konkret und individuell vorformuliert.

Diese Vorschläge sollen zu drei Terminen erfolgen: 1. vor den Weihnachtsferien, 2. vor den Osterferien, 3. rechtzeitig vor den Zeugniskonferenzen.

Der Klassenlehrer gleicht die Lobe ggf. ab und führt die Endredaktion durch.

Lob- und Auszeichnungsurkunden werden von der Schulleitung unterschrieben, der Klassenlehrer gibt sie mit dem Zeugnis aus.

Alle Tätigkeitsbereiche vom Tagebuchdienst, die Leitung von AGs, über besonderes Engagement in AGs, herausragende SMV-Arbeit, engagierte Klassensprechertätigkeit werden im Quali-Pass vermerkt.

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1.3 LMG-Sonderpreis für soziales Engagement und Zivilcourage

Zielgruppe

Alle Schüler, die eine Loburkunde erhalten

Inhalt

Im Rahmen einer Preisverleihung in der Aula, zu der alle, die eine Loburkunde erhalten haben, sowie deren Eltern eingeladen sind, werden die drei herausragenden sozialen Leistungen eines Schuljahres gewürdigt. Die Preise sollen nicht in Geld bestehen, sondern in Angeboten, die die Persönlichkeit der Preisträger weiter stärken. Die finanziellen Mittel stiften die Familien Ebert und Zinser, die unserer Schule durch den tragischen Tod ihrer Söhne besonders verbunden sind.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Den Personenkreis mit den Loburkunden möchten wir aufgrund ihrer Vorbildfunktion in der Schulöffentlichkeit stärker herausstellen. Es soll klar werden: Für andere einzutreten wird an dieser Schule besonders wertgeschätzt.

Verantwortlich

Zur Findung der Preisträger lädt die Schulleitung je einen Vertreter der SMV, der Elternschaft und der Lehrer ein.

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1.4 Klassenzimmer als Lebensort

Zielgruppe

Die Schüler und Klassenlehrer einer Klasse

Inhalt

Die Schüler gestalten in Zusammenarbeit mit ihrem Klassenlehrer ihren Klassenraum individuell. Kompromisse sind dabei auf beiden Seiten notwendig.

Geförderte Kompetenz / Ziel

Es ist uns wichtig, dass jedes Mitglied der Schulgemeinschaft sich wohl fühlt.

Verantwortlich

Die Schüler und Klassenlehrer einer Klasse in Absprache mit der Schulleitung und dem Hausmeister.

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1.5 Identifikation mit der Schule

Zielgruppe

Die Schulgemeinschaft des LMG

Inhalt

Identifikation mit der Schule entsteht nicht automatisch. Wir unterstützen diesen Prozess durch gezielte Maßnahmen und Aktionen.

Veranstaltungen außerhalb des Unterrichts (SMV-Tag, Schulfest, Schulgottesdienst u.Ä.) geben einen sinnlichen Eindruck von der Schulgemeinschaft und machen sie erfahrbar.

Wir nutzen dazu die Figur „Lise“ als lebendiges Symbol (z.B. T-Shirts, Kalender, Logo, Motto unserer Veranstaltungen).

Geförderte Kompetenz / Ziel

Wir möchten, dass sich alle am Schulleben Beteiligten mit dem LMG identifizieren.

Verantwortlich

V.a. Organisatoren von Veranstaltungen und Aktionen, u.a.: SMV, GLK, Fachschaft Religion, ESL – je nach Veranstaltung.

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2 Sozialkompetenz

2.1 Klassenlehrerstunde und Kennenlerntag

Zielgruppe

Kennenlerntag: Klassenstufe 5

Klassenlehrerstunde: Klassenstufe 5 und 6

Inhalt

Um die erste Orientierung in der neuen Schule zu erleichtern, wird der
erste Schultag hauptsächlich vom Klassenlehrer bestritten. Außerdem findet ein Kennenlerntag statt.

In der Klassenstufe 5 erhält der Klassenlehrer eine zusätzliche
Stunde aus dem Topf der sog. Poolstunden, die nicht dem Fachunterricht
dient, sondern dem sozialen Zusammenhalt. Hier wird auch der Klassenrat
(s. 2.3) abgehalten.

Eine Klassenlehrerstunde gibt es auch in Klasse 6, geteilt mit dem Methodenfach
LMP.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Der Übergang von der kleinen, überschaubaren Grundschule mit
ihren festen personalen Bindungen zum vergleichsweise großen Gymnasium
bedarf einer besonderen Aufmerksamkeit. Es soll den Schülern erleichtert
werden, sich in der für sie neuen Welt zurechtzufinden und sich an
neue Gegebenheiten sowie Personen zu gewöhnen. Dies fördert
eine gute Klassengemeinschaft.

Verantwortlich

Klassenlehrer mit Team (s. 7.7)

Hinweise zur Umsetzung

Der Kennenlerntag – zur Verfügung steht ein ganzer Vormittag
oder ein ganzer Schulnachmittag – sollte in den ersten Schulwochen
stattfinden. Ob er im Haus oder außerhalb gestaltet wird, entscheidet
der Klassenlehrer.

Weitere Hinweise: siehe Curriculum für die Klassenlehrerstunde Kl.
5.

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2.2 Lions Quest

Zielgruppe

Die Schüler der Klassenstufe 5.
Empfehlung: LQ auf freiwilliger Basis auch in höheren Klassen durchführen.

Inhalt

Hierbei werden die Voraussetzungen für die Durchführung des Klassenrats gelegt.
Der Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium stellt erhöhte Anforderungen, die bei vielen Kindern Unsicherheit erzeugen. Folgen davon können Kontaktschwierigkeiten sein. Gleichzeitig bietet der Neuanfang mit einer Klasse die Chance, eine offene, freundliche Gruppen- und Lernatmosphäre zu schaffen.
Im Jahr werden Bausteine aus dem Konzept LQ in der Klassenlehrerstunde durchgeführt.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Ziel ist es, die Grundlage für eine vertrauensvolle und konstruktive Lernatmosphäre innerhalb der Klasse zu schaffen. Das Selbstvertrauen der Schüler wird gefördert, indem sie sich der eigenen Fähigkeiten und Stärken bewusst werden, diese einsetzen und dafür Anerkennung bekommen. Weiterhin sollen die Schüler eigene Gefühle wahrnehmen, akzeptieren und diese ausdrücken können, um somit auch belastende Situationen zu verarbeiten.

Verantwortlich

Klassenlehrer

Hinweise zur Durchführung

Vorschläge zum Ablauf der Stunden finden sich im Lions-Quest–Ordner (z.B. Zurück zum Inhaltsverzeichnis

2.3 Klassenrat

Zielgruppe

Die Schüler einer Klasse sowie der Klassenlehrer, vor allem in den Jahrgängen 5 und 6.
Empfehlung: Klassenrat auf freiwilliger Basis auch für höhere Klassen einrichten.

Inhalt

Es handelt sich hierbei um ein Beteiligungsritual, bei dem alle Schüler durch fest verabredete Strukturen und Abläufe Erfahrungen sammeln, wie eigene Belange zu regeln und Konflikte offen und konstruktiv zu lösen sind.
Zu Beginn des Schuljahres werden Klassenregeln formuliert und für alle verbindlich festgelegt. Diese werden bei Bedarf, mindestens aber zweimal pro Schuljahr besprochen, geprüft und gegebenenfalls angepasst.
Ferner wird mindestens zweimal pro Jahr das Klassenklima thematisiert (siehe 2.4). Mehrfach im Jahr werden Vorschläge für Loburkunden gesammelt.
Zum guten Gelingen des Klassenrats müssen wichtige Voraussetzungen zunächst erarbeitet werden: gegenseitiges Vertrauen aller Beteiligten, Disziplin in der Klasse und feste Gesprächsregeln (z. B. zuhören, ausreden lassen, sich melden, auf andere Beiträge eingehen, Thesen begründen, Wiederholungen vermeiden).

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Die Kontinuität trägt dazu bei, Konfliktpotential nicht eskalieren zu lassen, sondern rechtzeitig zu erkennen und zu bearbeiten. Davon profitiert das Klima unter den Schülern ebenso wie ihr Verhältnis Erwachsenen gegenüber. Indem die Klassenratsstunde den Schülerinnen und Schülern einen Gestaltungsspielraum garantiert, in dem ihre Bedürfnisse, Fragen, Erfolge und Probleme im Zentrum stehen, vergrößert sich die Chance, dass sie ihre Klasse und damit das LMG als einen Ort erleben, den sie mitgestalten und an dem ihr Wohlbefinden gefragt und wichtig ist.

Durch die ritualisierte Konfliktbearbeitung werden Techniken entwickelt und geübt, die helfen, akute Streitfälle zu bewältigen. Dabei werden kommunikative Kompetenzen, Offenheit und Kreativität gefördert. Das Mittel des gegenseitigen Feedback (s. 4.7) soll als ein Instrument der Wertschätzung eingeübt werden.

Verantwortlich

Auf die Durchführung achtet der Klassenlehrer, der dies auch im Tagebuch vermerkt. Der Klassenrat wird von den Schülern der jeweiligen Klasse gestaltet.

Hinweise zur Umsetzung

Vorschläge zu einem Ablauf des Klassenrates finden sich im Kollegenhandbuch des LMG unter Punkt Zurück zum Inhaltsverzeichnis

2.4. Klassenregeln

Zielgruppe

Schüler der Klassen 5 – 8 sowie der Klassenlehrer. Bei Bedarf sind sie auch in den Klassen darüber zu thematisieren.

Inhalt

Zu Beginn des Schuljahres sollen Klassenregeln formuliert und für alle verbindlich festgelegt werden. Diese werden bei Bedarf, mindestens aber zweimal pro Schuljahr besprochen, geprüft und gegebenenfalls angepasst (s.a. 2.3).
Die Klasse vereinbart in den Regeln auch, wie sie mit Störungen umgehen will, damit eine positive Unterrichtsatmosphäre wieder möglich wird (z.B. Time-out = eine Minute Stille).

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Gemeinsam erstellte und ausgearbeitete Klassenregeln dienen der Klassen-gemeinschaft und dem verträglichen Miteinander.

Verantwortlich

Der Klassenlehrer sowie die Schüler der o.g. Klassen

Hinweise zur Umsetzung

Jede Regel ist nur so gut wie die Konsequenzen ihrer Einhaltung. Deshalb sollte darauf besonders geachtet werden.

Die Regeln sollten im Klassenzimmer dokumentiert und im Klassenbuch eingeklebt werden. So können Formulierungen aus dem letzten Schuljahr übernommen oder ggf. modifiziert werden.

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2.5 Schullandheim

Zielgruppe

Schüler der Klassenstufe 6

Inhalt

Etwa eine Woche gemeinsam an einem anderen Ort verbringen.
Das Thema und den Ort des Schullandheims wählt der Klassenlehrer und stimmt sich dabei mit dem Begleitlehrer, den Schülern und den Elternvertretern ab.

Geförderte Kompetenz / Ziel

Lernen, sich in die Gruppe einzufinden und für die Gruppe und das Gelingen des Vorhabens Verantwortung zu übernehmen.
Stärkung der Klassengemeinschaft, Stärkung von Selbstständigkeit und Selbstvertrauen und weitere Ziele, die sich aus dem speziellen Projekt ergeben.

Verantwortlich

Die jeweiligen Klassenlehrer

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2.6. Lise-Team und Streitschlichtung

Zielgruppe

Schüler der Klassen 5/6 und der Klassen 9/10

Inhalt

Zu Beginn des Schuljahres bekommen die neuen Klassen 5 jeweils 3 – 4 freiwillige Schüler aus den Klassen 9 und 10 zugeteilt, welche in verschiedenen Bereichen wie Sozialkompetenzen, Kommunikation, Konfliktvermittlung u.ä. ausgebildet werden.
Beim mit der SMV organisierten Fünferfest lernen sich das Lise-Team und ihre jeweiligen Klassen kennen. Die Fünfer erhalten eine Einführung in das Schulgebäude.
Im Laufe des Schuljahres gibt es verschiedene Treffen und gemeinsame Aktionen (z.B. Mitgestaltung einer Klassenlehrerstunde, Weihnachtsmarkt, Ausflug).
Das Lise-Team ist Ansprechpartner für alle Fragen im Laufe des Schuljahres, deshalb gibt es einen wöchentlichen Pausentreffpunkt. Bei Konflikten kann das Lise-Team als Streitschlichter vermitteln.
Für die Klassen 6 ist ein Fortbestand des Lise-Teams als weiterer Ansprechpartner und die gemeinsame Durchführung weiterer Aktionen wünschenswert.

Geförderte Kompetenz / Ziel

Die Fünfer werden in den gymnasialen Schulalltag eingeführt und möglichst während mehrerer Schuljahre begleitet.
Neunt- und Zehntklässler übernehmen Verantwortung und erhalten eine Ausbildung im Bereich Sozialkompetenzen. Sie erlernen das Mediationsverfahren in fünf Schritten.
Das Lise-Team will ein soziales Miteinander stärken und bei Konflikten das Suchen nach Lösungen unterstützen.
Die Schüler machen die Erfahrung, dass sich Konflikte eigenverantwortlich lösen lassen, dadurch werden Kommunikations- und Konfliktkompetenz gefördert.

Verantwortlich

Fr. Fehrmann, Fr. Blomenkemper und Fr. Raschig

Hinweise zur Umsetzung

Voraussetzung zur Mitarbeit im Lise-Team ist eine kurze Ausbildung und die regelmäßige Teilnahme bei den Treffen. Inhalte der Streitschlichterausbildung werden in die Ausbildung des Lise-Teams aufgenommen, so dass dieses bei kleineren Konflikten vermitteln kann. Ausgewählte Schüler sollen längerfristig auch in anderen Klassenstufen als Mediatoren eingesetzt werden können.
Zu Schuljahresbeginn findet ein Fünferfest statt. Das Lise-Team wird in die Liste der Klassendaten aufgenommen.
Die Klassenlehrer der Klassen 5 nehmen für verschiedene Aktionen oder bei etwaigen Konflikten direkt mit dem Lise-Team und den Leitern Kontakt auf, so dass bei den monatlichen Lise-Team-Treffen Aktionen vorbereitet werden können.
Das Lise-Team steht für Aktionen bereit oder bietet diese an.
Am Ende des Schuljahres erhalten die Mitglieder des Lise-Teams einen Vermerk im Zeugnis für ihr Engagement.

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2.7. Schulsanitätsdienst (SSD)

Zielgruppe

Schüler ab Klasse 6

Inhalt

Der SSD am LMG leistet in Notfällen Erste Hilfe, dokumentiert die
Hilfeleistung, ist für die Überprüfung und Ergänzung
der Verbandsmaterialien zuständig, achtet auf Gefahrenquellen in
der Schule und hilft bei der Beseitigung. Er sichert Veranstaltungen der
Schule wie Sporttage oder das Schulfest ab. Kurzum: Er sorgt für
mehr Sicherheit in der Schule.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Erlernen der Ersten Hilfe

Stärkung des Verantwortungs- und Selbstbewusstseins

Training von Menschlichkeit, Hilfeleistung und Toleranz

positive Beeinflussung des sozialen Klimas am LMG

Erhöhung der Sicherheit im Schulalltag

Milderung der Folgen der Notfälle durch rechtzeitige Erste Hilfe

Zuverlässigkeit und Sorgfalt

In jeder Klassenstufe ab Klasse 6 sind mindestens zwei ausgebildete Schulsanitäter.

Hinweise zur Umsetzung

Die Schulleitung stellt die notwendigen finanziellen, sachlichen und personellen
Ressourcen zur Verfügung.

Werbung für den SSD durch Vorstellung im Rahmen der Elternabende
und im Schulbrief sowie in der GLK.

Es sollten jeweils Paare aus einem älteren und einem jüngeren Schüler gebildet werden.

Teilnahme an Veranstaltungen für SSDs (z.B. Wettbewerbe, Fortbildungen, Sanitätstage), Arbeiten mit der Bundesarbeitshilfe Schulsanitätsdienst des DRK-Generalsekretariats.

Verantwortlich

Sanitätsbeauftragte Fr. Mäusle

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2.8 Ausbildung zum Schülermentor

Zielgruppe

Schüler der Klassenstufen 9 und 10

Inhalt

Motivation und Befähigung der Schüler zum sozialen Engagement
in Schule, Jugendarbeit und Gesellschaft. Ein Mentorenprogramm setzt sich
im Wesentlichen aus drei Bausteinen zusammen: einem mehrtägigen Grundkurs,
einer Praxisphase und einem abschließenden eintägigen Spezialkurs.
Schülermentoren lernen in ihrer Ausbildung unter anderem vor einer
Gruppe zu stehen, sowie andere zu motivieren und anzuleiten. Darüber
hinaus enthält das Programm u. a. erlebnispädagogische Elemente,
Teamtraining, Rhetorik und Konfliktmanagement.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Soziales Engagement

Verantwortlich

Herr Müller (Sport), H. Kurz (Musik)

Hinweise zur Umsetzung

Es gibt standardisierte Schülermentorenprogramme in Baden-Württemberg, in denen bisher etwa 10.000 Schülermentoren in den Bereichen Sport, Musik in fünf Teilbereichen, Kunst, kirchliche Jugendarbeit, Natur- und Umweltschutz, Verkehrserziehung und im technischen und sozialen Bereich ausgebildet. Der technische und soziale Bereich wird in Zusammenarbeit von Jugendverbänden, Jugendrotkreuz, ARGE, DLRG-Jugend, Malteser-Jugend, Johanniter-Jugend, Jugendfeuerwehr und THW-Jugend mit dem Jugendreferat des Kultusministeriums angeboten.

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2.9 Präventionsangebote der Schulsozialarbeit

Zielgruppe

Schüler der Klassenstufe 5 bis 10

Inhalt

Präventionsprojekte können zu verschiedenen Themen entstehen. Im Fokus stehen Jugendfragen wie Mobbing und/oder Zivilcourage, Alkohol- und Drogenkonsum, Essverhalten, neue Medien usw.
Die Thematiken können in Theaterstücken, Unterrichtssequenzen, Vorträgen und Thementagen aufgegriffen werden.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Präventionsprojekte konzentrieren sich auf konkret beobachtete Alltagsphänomene. Durch die unterschiedlich eingesetzten Methoden soll entweder der Blick für die Thematik geschärft, die Reflektion des eigenen Verhaltens angeregt, und die Sensibilität für das Verhalten der Freunde und Mitschüler geschärft werden.

Verantwortlich

Schulsozialarbeiterin Bea Blomenkemper

Hinweise zur Umsetzung

Präventionsprojekte können immer dann entstehen, wenn Schüler, Eltern oder Lehrer Bedarf sehen. Sie sind kein fester Bestandteil der Klassenlehrerstunde, können aber in deren Rahmen durchgeführt werden.

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3 Lernen außerhalb des Klassenzimmers

3.1. Auslandsaufenthalte und Austausche

Zielgruppe

Kl. 8 / 9: Austausch mit der Remsecker Partnerstadt Meslay du Maine sowie mit einem Collège der Académie Metz-Nancy (Frankreich; in der Regel jeweils alle zwei Jahre, im Wechsel)

Kl. 10: Austausch mit Grand Forks (USA; jährlich)

Inhalt

Das LMG verfügt durch das langjährige Engagement einzelner Kollegen über gute Kontakte zu unseren Partnerschulen in Meslay, Lothringen und Grand Forks. Uns ist es wichtig, diese Kontakte weiter zu pflegen und zu vertiefen, so dass möglichst viele unserer Schüler die Erfahrung eines Auslandsaufenthaltes machen können. Daher unterstützen wir ebenfalls individuelle Austauschprojekte und bemühen uns um den Aufbau weiterer internationaler Kontakte.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Ein Schüleraustausch bietet die Möglichkeit zu interkulturellem Lernen sowohl in der Gruppe als auch als Einzelperson. Die Begegnung mit Menschen aus anderen Kulturen fördert die Persönlichkeitsbildung und Selbstständigkeit unserer Schüler. Zudem eröffnet ein Auslandsaufenthalt die Möglichkeit, die im Unterricht erworbenen Sprachkenntnisse anzuwenden und zu vertiefen.

Verantwortlich

Für Sprachaustausche: Frau Wölfel, Abteilungsleiter/in Fr. Ruß mit den Fachschaften Englisch, Französisch und Spanisch.
Sie werden dabei nach Möglichkeit von den Kollegen der anderen Fächer unterstützt.

Hinweise zur Umsetzung

- regelmäßige Information und Motivation einzelner Schüler zur Teilnahme an den Angeboten des Regierungspräsidiums zu einem individuellen Austausch mit Frankreich (2×14-Tage-Programm, Sauzay-, Voltaire-Programm)

- Aufbau von zeitlich begrenzten Email-Projekten mit französischsprachigen
Partnerklassen (und evtl. folgendem Besuch / Austausch, wenn möglich)

- Suche nach einem Austausch mit einer Schule im spanischen Sprachraum

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3.2 Unterrichtsprojekte

3.2.1 MFM-Projekt: “Die Zyklusshow – Dem Geheimcode meines Körpers auf der Spur”/ „bob – best of boys“

Zielgruppe

Schüler der Klassenstufe 5 am Ende des Schuljahres

Inhalt

Die MFM-Workshops werden von speziell dafür ausgebildeten Pädagogen/innen (z.B. von pro familia) an einem Vormittag in der Schule durchgeführt.
Die Teilnahme ist kostenpflichtig. Aus organisatorischen Gründen
können die Workshops nur dann im Rahmen des Unterrichts stattfinden,
wenn alle Schüler einer Klasse daran teilnehmen.

Auf Wunsch wird ein vorbereitender Elternabend durchgeführt.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Wie Mädchen und Jungen ihren eigenen Körper erleben und bewerten, hat großen Einfluss auf ihr Selbstbild und ihr Selbstwertgefühl. Sich als Frau oder Mann zu bejahen und die körperlichen Veränderungen in der Pubertät in positiver Weise zu erleben, ist eine ihrer entscheidenden Entwicklungs-aufgaben. Dabei wollen wir die jungen Menschen unterstützen.

Verantwortlich

Fr. Müller

Hinweise zur Umsetzung

http://www.mfm-projekt.de

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3.2.2 Let’s talk about

Zielgruppe

Schüler der Klassenstufe 9 am Ende des Schuljahres

Inhalt

Der Workshop „Let’s talk about“ wird von speziell dafür ausgebildeten Pädagogen (z.B. von pro familia) an einem oder zwei Nachmittagen in der Schule durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenpflichtig. Auf Wunsch wird ein vorbereitender Elternabend durchgeführt.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Sexualität spielt sich heute in einem größeren persönlichen Freiraum ab. Dies birgt die Chance, die Beziehungen nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, erfordert aber auch ein hohes Maß an Verantwortung. Der Workshop hat zum Ziel, Körperkompetenz und Verhaltenssicherheit zu vermitteln und dadurch mehr Selbstvertrauen in den Lebensbereichen Liebe, Beziehung und Sexualität zu geben.

Verantwortlich

Fr. Müller

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3.2.3 BEST – Entscheidungstraining zur BErufs- und STudienwahl

Zielgruppe

Schüler der Jahrgangsstufe I bzw. II, die sich in ihrer Berufswahl noch (völlig) unsicher sind und anhand eines Entscheidungstrainings den eigenen Orientierungsbedarf für die Berufs- und Studienwahl klären möchten.

Inhalt

Das zweitägige (schulübergreifende) Seminar unterstützt die Teilnehmer dabei, eine sichere Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und Potenziale sowie von möglichen Lebens- und Berufszielen zu erlangen.
Anhand verschiedener Übungen zu den Themen „Fähigkeiten“, „Interessen“, „Ziele/Werte“ verschaffen sich die Teilnehmer Klarheit über ihren persönlichen Informationsbedarf und die entsprechenden Recherchemöglichkeiten bezüglich zukünftiger Berufsfelder und Arbeitsgebiete. Als wesentlichen Bestandteil enthält das Training den landesweiten Studienorientierungstest.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Schüler, die kurz vor dem Abitur stehen, haben oft noch keine klare Vorstellung davon, was sie in der Zukunft machen wollen. Ihnen soll durch die fachkundige Beratung eines Experten (Studien- und Berufsberater verschiedener Hochschulen und Arbeitsagenturen) und eines schulischen Trainers Hilfestellung bei einer fundierten Studien- und Berufswahl gegeben werden.

Verantwortlich

Hr. Seitz

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3.3 Klassenaktivitätstag

Zielgruppe

Alle Klassen, auch der Abitursjahrgang, wenn der Termin entsprechend liegt.

Inhalt

Ganztägige Veranstaltung unter Leitung des Klassenlehrers bzw. Tutors und eines Begleitlehrers, das ist in der Regel der stellvertretende Klassenlehrer. In den unteren Klassen steht der Charakter des Wandertags im Vordergrund. Je älter die Schüler sind, desto deutlicher soll der Studiencharakter hervortreten.

Die Schüler werden in Auswahl und Planung mit einbezogen. Die Eltern sollten auf dem Elternabend informiert werden und mit den Planungen einverstanden sein.

Der Besuch von vorgefertigten Erlebnisangeboten wie in Freizeitparks  entspricht nicht der Grundidee eines Klassenaktivitätstags.

Geförderte Kompetenzen / Ziele

Einübung sachorientierter Planungsüberlegungen und demokratischer
Entscheidungsfindung

Freude am gemeinsamen Erlebnis und Stärkung der Klassengemeinschaft

Förderung eines ökologischen Bewusstseins

Praktisches Erleben unterrichtsbezogener Lehrstoffe in höheren Klassen

Verantwortlich

Die Klassenlehrer in Absprache mit den Fachlehrern

Hinweise zur Umsetzung

Auf der ersten Klassenkonferenz werden Ideen gesammelt. Die Verbindung mit geplanten Exkursionen wird vorrangig geprüft.

Siehe Prüfauftrag zu diesem Thema im Anhang

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3.4 Exkursionen

Zielgruppe

Alle Klassenstufen

Inhalt

Als Teil des Unterrichts gehen Klassen mit ihren Lehrern „vor Ort“.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Theoretische Unterrichtsstoffe werden konkret und erlebbar gemacht. Somit
können stärker als im Klassenzimmerunterricht die unterschiedlichen
Lernkanäle aktiviert werden.

Verantwortlich

Fachlehrer. Auf der ersten Klassenkonferenz (Ende November, Anfang Dezember) werden die Exkursionen geplant und miteinander abgestimmt. Dabei wird auf den Unterricht der Kollegen und der anderen Klassen nach Kräften Rücksicht genommen. Die 2006 beschlossene Liste über die Aktivitäten auf der jeweiligen Klassenstufe gilt als Leitlinie.

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3.5 BoGy

Zielgruppe

Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 9

Inhalt

Das Thema „Berufswahl“ ist für die Schüler am Lise-Meitner-Gymnasium
ab der Klassenstufe 9 zunehmend von Bedeutung. Deshalb sollen den Schülern möglichst viele Informationen und Angebote zur beruflichen Orientierung gegeben werden. Hierzu zählen neben Bewerbungstrainings, die von verschiedenen Institutionen angeboten werden, auch  Informationsveranstaltungen der Bundesagentur für Arbeit.

In der Oberstufe sind die Erkundungswoche sowie der Studientag wichtige
In der Oberstufe sind die Erkundungswoche sowie der Studientag wichtige Bausteine der Berufsorientierung am Lise-Meitner-Gymnasium. Der Studientag richtet sich an die Kursstufe I.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Mithilfe der Angebote der Berufsorientierung informieren sich die Schülerinnen  und Schüler über Ausbildungsplätze und Studienmöglichkeiten. Sie erkennen ihre eigenen Interessen und Stärken und setzen sich mit ihrer eigenen beruflichen Zukunft auseinander. Während der Erkundungswoche lernen sie außerschulische Lernorte kennen und bekommen so einen ersten Einblick in das Berufsleben.

Verantwortlich

BoGy-Beauftragter H. Dr. Seitz

Hinweise zur Umsetzung

Eignungstest Berufswahl als Gruppe (günstiger Preis, z.B. GEVA)

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3.6 Girls´- und Boys´-Day

Zielgruppe

Schüler der Klassenstufen 7 und 9

Inhalt

Am vierten Donnerstag im April eines Jahres laden Unternehmen, Betriebe und Behörden, Hochschulen und Forschungszentren Schüler ein.
Dieser Zukunftstag bietet Mädchen und Jungen die Gelegenheit, geschlechts-unspezifische Berufe kennen zu lernen und somit ihr Berufswahlspektrum zu erweitern.
Dem Thema Berufswahl sollen durch die Teilnahme an Projekten Impulse gegeben werden, die dann gegebenenfalls im Rahmen von BOGY vertieft werden können.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Girls‘Day: Begeisterung wecken für naturwissenschaftliche und technische Berufe. Langfristig Steigerung des Beschäftigungsanteils von Frauen in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften.

Boys’Day: Potentiale entdecken für Soziales, Gesundheit und Pflege. Langfristig Steigerung des Beschäftigungsanteils von männlichen Fachkräften in Dienstleistungsberufen.

Verantwortlich

Koordinatorin Girls´- und Boys’ Day: Frau Westenberger

Hinweise zur Umsetzung

Ausarbeitung Elternbeirat

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3.7. Projekttage

Zielgruppe

Alle Klassenstufen außer dem Abitursjahrgang

Inhalt

Die Projekttage finden in der Regel im Wechsel mit dem Schulfest alle
2 Jahre vor den Sommerferien statt und werden sowohl von Schülern,
Lehrern und Eltern vorbereitet und durchgeführt.

Dauer: In der Regel drei Tage. Am Ende sollte eine Form der Projektpräsentation stehen.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Losgelöst vom Unterricht und vom Klassenverband werden Themen verfolgt
und aufbereitet, die auch aus dem Bereich der Hobbys und des Alltaglebens
kommen können. Es soll in besonderer Weise Kreativität,  Organisationsfähigkeit und das Einlassen auf neue, auch altersgemischte Gruppenzusammensetzungen gefördert werden.

Verantwortlich

Die Gesamtlehrerkonferenz bildet am Ende des Vorjahres einen Ausschuss,
der auch Eltern- und Schülerangebote einbindet.

Siehe Prüfauftrag zum Thema „Soziale Projekte in Mittel- und Oberstufe“ im Anhang

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3.8 Studienfahrt

Zielgruppe

Schüler der Kursstufe I.

Inhalt

Die Studienfahrt stellt ein einwöchiges Reiseangebot für die Schüler der Kursstufe I. dar. Es gehört zum Charakter aller Studienfahrten, dass sie thematisch ausgerichtet sind und einen besonders anschaulichen und erlebbaren Zugang zu den ausgewählten Studienthemen eröffnen. Bei der Auswahl der Themen wird ein Bezug zu der von der Schule vermittelten Bildung beachtet.
Neben den Studieninhalten stellt das soziale Erleben in der Gruppe einen wesentlichen Aspekt dieser Fahrten dar. Die Fahrten sind daher so gestaltet, dass sowohl den Studieninhalten als auch dem sozialen Erleben in ausgewogener Weise Rechnung getragen wird.
Jedes Schuljahr wird für die Schüler der Jahrgangstufe I. mindestens eine thematisch ausgerichtete Fahrt angeboten. Werden mehrere Studienfahrten für die Kursstufe I. angeboten, verstehen sich diese als jeweils alternative Angebote, die parallel zueinander stattfinden.

Geförderte Kompetenzen

Vertiefendes Erarbeiten eines vorgegebenen Themas im außerschulischen
Umfeld sowie Teamfähigkeit

Verantwortlich

Lehrkräfte der Kursstufe I. Ein Abteilungsleiter koordiniert die Angebote.
S. auch Kollegenhandbuch 8.5

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3.9 Bildungspartnerschaften

Zielgruppe

Schüler der Mittel- und Oberstufe

Inhalt

Die Bildungspartnerschaften ermöglichen es den Schülern einen Einblick in die praktische Seite der ökonomischen Bildung zu erhalten. Die genauen Inhalte sind in schriftlichen Vereinbarungen zwischen dem Unternehmen und der Schule festgelegt.
Zurzeit besteht eine Bildungspartnerschaft mit IKEA Ludwigsburg und der Volksbank Remseck. Eine weitere mit der Firma Stihl ist angestrebt.

Ziele

Durch die Kooperation soll der ökonomischen Bildung im allgemein bildenden Gymnasium mehr Raum gegeben und die Schule nach außen geöffnet werden.
Die Fächer Gemeinschaftskunde und Geografie übernehmen mit dem Fächerverbund GWG vor allem die Vermittlung der ökonomischen Standards in der Mittelstufe, während in der Oberstufe Gemeinschaftskunde und das Kernfach Wirtschaft für die Vermittlung der ökonomischen Inhalte zuständig sind.

Verantwortlich

Für den berufsorientierenden Teil: Herr Seitz
Für die unterrichtsbegleitenden Projekte: Frau Thamm sowie die jeweiligen
Fachlehrer aus dem Bereich GWG

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4 Fördern, Fordern, Beraten

4.1 Lise lernt!+

Zielgruppe

Am Förderprogramm LISE LERNT!+ können Schüler der Klassenstufen 5 und 6 auf Vorschlag der jeweiligen Fachlehrer oder auf eigenen Wunsch teilnehmen.

Inhalt

Mit diesem Förderprogramm reagieren wir auf Lernschwierigkeiten in einzelnen Kernfächern. Es ist zeitlich begrenzt und durch das Angebot verschiedener Themenblöcke individuell.

Hinweise zur Umsetzung

Die Lehrer der Klassen 5 und 6 sprechen Schüler rasch auf fachspezifische Schwierigkeiten in einem der Kernfächer an und schlagen eine Teilnahme an dem entsprechenden Förderprogramm vor.
Die LISE LERNT!+-Lehrer diagnostizieren in geeigneter Weise (persönliches Gespräch, Diagnosebogen) die fachlichen Schwierigkeiten der Schüler und wählen ein individuelles Lernziel, das durch die zeitlich befristete Teilnahme an LISE LERNT!+ erreicht werden kann.
Dieses Lernziel wird mit dem Schüler in einer Zielbestimmung besprochen und in einem Lernvertrag niedergelegt.

Geförderte Kompetenzen / Ziele

Damit Schüler ihre schulischen Fähigkeiten am LMG entfalten und entwickeln können, bedarf es manchmal einer intensiven, persönlichen Begleitung.

Diese punktuelle zusätzliche Unterstützung von individueller Lernarbeit betrachten wir als einen Beitrag zur Chancengleichheit und verwirklichen ihn in Klasse 5 und 6 mit unserem Förderprogramm LISE LERNT!+.

Verantwortlich

Erste Diagnose von Lernschwierigkeiten durch die Fachlehrer der Kernfächer Klasse 5 und 6. Spezifizierung und Entwicklung eines individuellen Lernprogramms durch die LISE LERNT!+-Lehrer.
Die LISE LERNT!+-Lehrer werden von der Schulleitung benannt.

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4.2 Chance!+

Zielgruppe

Schüler der Klassenstufen 7 und 8 mit aufholbaren Lücken in Mathematik, Französisch, Latein.

Inhalt

Eine Lernberatung und die Anleitung zum selbstständigen Nachlernen stehen im Vordergrund. Die Schwierigkeiten in fachlichen Teilgebieten werden diagnostiziert und gezielt aufgearbeitet.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Stärkung von Selbstvertrauen und Motivation und neue Impulse für die Eigeninitiative, um einen Anschluss an das Klassenniveau herzustellen.

Verantwortlich

Die entsprechenden Fachlehrer der Klasse 7 und 8.
Entwicklung eines entsprechenden Lernprogramms durch die Chance!+-Lehrer. Die Chance!+-Lehrer werden von der Schulleitung benannt.

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4.3 LernenMedienPräsentieren

Zielgruppe

Die Schüler der Klassenstufen 5 bis 8

Inhalt

Begleitend zum Fachunterricht findet in den Klassenstufen 5-8 eine Stunde LMP-Unterricht statt, der altersangemessen in die methodischen Anforderungen der jeweiligen Klassenstufe einführt. LMP steht für Lernen, Medien, Präsentieren. In Klasse 6 findet das methodische Training im Rahmen der Klassenlehrerstunde statt und umfasst dort ca. die Hälfte der Zeit. Das Curriculum und entsprechende Unterrichtsvorschläge wurden von den jeweiligen Pionierjahrgängen entwickelt und stehen den nachfolgenden LMP-Lehrern zur Verfügung.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Klasse 5: Schwerpunkt: Lernen lernen (Selbstorganisation, Zeiteinteilung, Lerntechniken), Einführung in die Textverarbeitung und den Umgang mit dem Computer, Reden vor der Klasse.

Klasse 6: Wiederholen und Anwenden der erlernten Techniken aus Klasse 5, dazu Zusammenarbeiten in der Gruppe, Verhalten im Internet.

Klasse 7: Schwerpunkt: Vorbereiten und erfolgreiches Halten einer GFS (Material finden und auswerten, Zeitplanung, Grundkenntnisse in Rhetorik,
Medieneinsatz)

Klasse 8: Schwerpunkt: Umgang mit modernen Medien: Sinnvolle Verwendung eines Präsentations- und Tabellenkalkulationsprogramms, Struktur von Datennetzen, Datensicherheit im Internet, Rechte und Pflichten.

Verantwortlich

- für die Durchführung

Klasse 5: Deutschlehrer

Klasse 6: Klassenlehrer

Klasse 7: Erdkundelehrer

Klasse 8: Mathematiklehrer

- für die Anwendung der erlernten Methoden im Fachunterricht:

alle Fachlehrer (Abstimmung und Information in der Klassenkonferenz)

- für die konzeptionelle Arbeit:

Fr. Ruß

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4.4 Beratung bei der Sprachen- und Profilwahl

In Klasse 6 beginnt die zweite Fremdsprache, wobei eine Wahlmöglichkeit zwischen Latein und Französisch gegeben ist. Die Eltern werden beim zweiten Elternabend der Klasse 5 (Februar/März) in einer zentralen Veranstaltung über beide Fremdsprachen informiert. In den folgenden Wochen werden auch die Fünftklässler durch Probeunterricht mit beiden Fremdsprachen bekannt gemacht. Zur individuellen Beratung können die Klassenlehrer, aber auch die Fachlehrer in Deutsch, Englisch und Mathematik befragt werden, die ihren Eindruck von der Begabungsstruktur des jeweiligen Kindes zur Entscheidungsfindung beitragen.

Verantwortlich

Abteilungsleiter Fr. Ruß, Fr. Linke

In Klasse 8 gibt es dann die Wahl zwischen dem naturwissenschaftlichen Profil mit dem Kernfach NwT und dem sprachlichen Profil mit der dritten Fremdsprache Spanisch. Auch hier informieren wir die Eltern in einer zentralen Informationsveranstaltung im Rahmen des zweiten Elternabends im Februar/März.
Die Beratung umfasst auch den Aspekt des zusätzlichen Französisch-Angebots für Lateiner beider Profile. Wegen der hohen Wochenstundenzahl, die mit diesem Angebot verbunden ist, muss die Beratung auch individuell erfolgen.

Verantwortlich

Abteilungsleiter Fr. Linke, Fr. Ruß sowie Fr. Thamm und H. Seitz

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4.5 „Jugend debattiert“ und Rhetorik-AG

Zielgruppe

Alle Schüler ab Klassenstufe 8

Inhalt

Seit 2008 existiert am LMG eine Rhetorik AG. Gleichzeitig wurde das LMG als „Netzschule“ im Projekt „Jugend debattiert“ aufgenommen.

„Jugend debattiert“ ist ein bundesweiter Schulwettbewerb unter der Schirmherr-schaft des Bundespräsidenten, an dem derzeit über 150 Schulverbünde beteiligt sind.
Der Wettbewerb sieht mehrere Vorausscheidungen vor, die je nach Erfolg der Teilnehmer die Schul-, Schulverbunds-, Regional-, Landes- und Bundesebenen umfassen können. Insgesamt nehmen bundesweit ca. 90.000 Schüler an dem Wettbewerb teil.

Geförderte Kompetenzen / Ziele

Das wichtigste Ziel des Debattierclubs ist es, den Spaß am Argumentieren, Formulieren, Zuhören und Bestätigen oder Erwidern zu fördern. Die damit verbundenen sprachlichen und sozialen Kompetenzen sollen unterstützt und gefördert werden. Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Schüler sich die Inhalte der Debatten zunehmend selbständig  vorbereiten können. Folgende Kompetenzen werden daher besonders gefördert:

• Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit

• Teamfähigkeit

• Recherchefähigkeit

Verantwortlich

H. Inhoff

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4.6 Suchtprävention

Zielgruppe

Schüler der Klassenstufe 7

Inhalt

Fächerübergreifender Unterricht der Fächer Biologie und Religion/Ethik, ergänzt durch Informationsveranstaltungen bzw. Besuche von entsprechenden Einrichtungen. Thematisiert werden die Ursachen und Gefahren des Drogenkonsums u.a. Süchte für Körper und Geist.

Beitragen können auch die Fächer Deutsch (Jugendliteratur zum Thema) und Geografie (soziokulturelle/ökonomische Hintergründe in den Drogenanbauländern).

Geförderte Kompetenzen / Ziele

Die Schüler

- erwerben Wissen über die Wirkungsweise von Drogen

- erwerben Wissen über andere Süchte mit ihren Auswirkungen

- machen sich Gedanken über mögliche Ursachen: „Hinter jeder Sucht steckt eine Sehnsucht“

- sollen in ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Lebensbejahung gestärkt werden

- lernen die Mechanismen und negativen Konsequenzen von Gruppenzwang  kennen und sollen befähigt werden, damit umzugehen

- erfahren, wo sie ggf. professionelle Hilfe für sich und andere finden.

Verantwortlich

Herr Henne, Herr Kolb sowie die Fachschaften Biologie, Deutsch und
Religion/Ethik in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit

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4.7 Feedback

Zielgruppe

Alle Schüler und Lehrer einer Klasse

Inhalt

Feedback bedeutet, dass ich andere Personen nach der Zufriedenheit mit meinem Handeln befrage. Im Gegensatz zu einer Evaluation verbleiben die Daten allein beim Feedback-Einholer. Die Konsequenzen für sein Handeln bestimmt er selbst.

Geförderte Kompetenzen / Ziele

Das Feedback dient der Versicherung, inwieweit man mit seinem Handeln den anderen erreicht. Für den Lehrer ist es ein Teil seiner Professionalität, für den Schüler ist das Erlernen dieser Technik eine wichtige soziale Kompetenz, bei der er Annahme und Aussprechen von sachbezogener Kritik einübt.

Verantwortlich

Fachlehrer und Klasse

Hinweise zur Umsetzung

Jeder Kollege kann selbst entscheiden, ob er einen eigenen Fragebogen oder einer der erprobten Bögen, die zur Verfügung stehen, verwendet. Eine automatische Auswertung ermöglicht die Moodle-Plattform.

Siehe Prüfauftrag „Kollegiale Beratungssyteme“ im Anhang

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4.8 Selbst- und Fremdevaluation am LMG

Zum Sachstand der Selbstevaluation

Nach einigen kleineren Evaluationsprojekten wurde im Schuljahr 2010/11 zum Thema Schulatmosphäre das erste größere Evaluationsprojekt nach folgendem Evaluationsverfahren abgeschlossen:
Evaluationsverfahren
Zunächst wurde eine mit dem Mandat der GLK ausgestattete Steuergruppe gebildet.
Die Themenfindung für ein geeignetes Projekt erfolgte in Absprache mit der GLK in einem demokratischen Prozess. Gemäß dem Beschluss der GLK wurde dann der Bereich Schulatmosphäre von der Steuergruppe evaluiert.
Die Ergebnisse dieser Evaluation sind auf der Homepage des LMG einsehbar.).

Inhalt

Künftige Evaluationsprojekte sollen ebenfalls nach diesem Verfahren durchgeführt werden.

Zum Sachstand der Fremdevaluation

Das LMG wurde vom Land Baden-Württemberg durch ein Losverfahren für das Schuljahr 2013/14 zur Fremdevaluation ausgewählt.
Die Evaluation zentraler Abläufe ist ein wichtiges Instrument zur Fortentwicklung und Qualitätssicherung an der Schule. Zur Vorbereitung auf diese Fremdevaluation entsteht deshalb ein elektronisches Qualitätsmanagement-Handbuch zu Abläufen, Veranstaltungen, Angeboten und Regelungen am LMG.
Das QMH (s. 7.8) erzeugt eine hohe Transparenz und erleichtert so den Einstieg in neue Verantwortungsbereiche.

Verantwortlich

Die Verantwortlichkeit für die Evaluation obliegt der Steuergruppe.
Einzelne Projekte und Bereiche werden von den damit betrauten Teams bearbeitet.

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4.9 Beratungsangebot der Schulsozialarbeit

Zielgruppe

Schüler aller Klassenstufen, Eltern und Lehrer

Inhalt

Persönliche Beratung von Schüler bei schulischen und privaten Schwierigkeiten, Konfliktberatung für Eltern und Lehrer.

Geförderte Kompetenzen / Ziele

Gemeinsame Reflektion der aktuellen Situation
Suche nach möglichen Lösungswegen
Begleitung

Verantwortlich

Schulsozialarbeiterin Bea Blomenkemper

Hinweise zur Umsetzung

Der Erstkontakt kann zu den Öffnungszeiten des Schülertreffs, per Email (blomenkemper@remseck.de) oder telefonisch aufgenommen werden.

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5 Kultur- und Sportangebot

Viele der folgenden Veranstaltungen und Aktionen gehören zum  regelmäßigen Programm unserer Schule und sind das Ergebnis von Arbeitsgemeinschaften und Projekten. Sie bereichern unser Schulleben und setzen Akzente. Gleichzeitig präsentiert sich damit das LMG als lebendiger Teil der Stadt Remseck.

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5.1. Musik

Weihnachtskonzert

Sommerkonzert

Jazzhocketse

Musical

Auftritte

Orchester

BigBand

Schulchor

ELSE (Eltern-Lehrer-Schüler-Ehemalige)-Chor

Zur Vorbereitung der Konzerte räumt die Schule die Möglichkeit von Probentagen ein.

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5.2 Bildende Kunst

Ausstellungen

Schulhausverschönerung

Theaterkulissen

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5.3 Sport

Jugend trainiert

Sporttage

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5.4 Religion, Politik, Gesellschaft

Gottesdienste, zwei bis drei Mal pro Schuljahr

Politischer Tag Kl. 10, z.B. Europatag

Menschenrechtstag Kl. 10

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5.5 Literatur, Theater

Autorenlesungen (Kursstufe)

Theateraufführungen der AG

Technik-AG

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5.6 Schulfest

Zielgruppe

Die Schulgemeinschaft

Inhalt

Das Schulfest findet in der Regel alle zwei Jahre im Wechsel mit dem  Projektunterricht als Jahresabschluss statt. Abhängig von der genauen Zielsetzung können bis zu drei Tage Vorbereitungszeit verwendet werden.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Identifikation mit der Schule, Kommunikation miteinander,  Organisationsfähigkeit, Kreativität, Auftreten vor einem Publikum

Verantwortlich

Die Gesamtlehrerkonferenz bildet am Ende des Vorjahres einen Ausschuss aus ca. 5 bis 7 Kollegen, der wiederum Eltern und Schüler in die Organisation einbindet. Die Schüler der Oberstufe wünschen sich mehr Angebote für ihre Altersstufe.

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6 Ganztagesangebot

Zielgruppe

Schüler der Klassen 5 – 10, die die Mittagspause an der Schule verbringen wollen.

6.1 Verbindliches Angebot

Für die folgenden Angebote melden sich die Schüler verbindlich an:

1.Die Schülerinnen und Schüler erhalten Di-Mi-Do ein gesundes und preiswertes Mittagessen in der Mensa.

2.Wir sichern langfristig die Sportmentoren-Ausbildung, wobei pro Jahr drei ausgebildete Mentoren benötigt werden.

3.Wir kooperieren mit der Jugendmusikschule und dem „Haus der Jugend“ und streben eine Kooperation mit anderen Institutionen an.

4.In der Mittagspause wird ein musikalisches Angebot von der Schule  gemacht.

5.1. Zur gleichen Zeit besteht im Bereich der Bildenden Kunst das Angebot des „Kunstateliers“. Schüler haben Di und Do die Möglichkeit innerhalb eines Workshops (verbindliche Anmeldung für ca. drei Monate) in dem Atelier zu arbeiten.

6.Wir streben an, dass an jedem Tag mit Ganztagesangebot in der 7. Stunde mindestens ein Sportangebot stattfindet.

7.Der Schülersanitätsdienst und das Lise-Team sind Teile des Ganztagesangebots.

8. Bei Bedarf wird an mindestens zwei Nachmittagen außerhalb des Mittagsangebots eine Lernzeit-Betreuung gegen geringe Kostenbeteiligung angeboten.

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6.2 Offenes Angebot

Für die folgenden Angebote können sich die Schüler täglich neu entscheiden:

1.Es können die Bibliothek, das Spielezimmer und der Internet-Raum genutzt werden; hierzu sind diese im gesamten Ganztagesangebot wöchentlich mindestens vier Schulstunden geöffnet.

2.Zur Erledigung der Hausaufgaben stehen genügend Räume zur Verfügung, die nach Klassenstufen differenziert sind.

3.Während der Mittagspause kann der Außenbereich genutzt werden, sofern kein Unterricht gestört wird.

4.Auch Schülern, die nur unter sich sein wollen, schaffen wir Raum.

Geförderte Kompetenz / Ziel

Verlässliche Betreuung der Schüler während der Mittagspause

Sinnvolles Nutzen dieser Zeit zur Entspannung und Regeneration bei  musischen, sportlichen und offenen Angeboten

Öffnung der Schule nach außen durch Kooperation mit anderen Institutionen

Ein inhaltlich und zeitlich möglichst ausgewogenes, nach Klassenstufen differenziertes Angebot

Transparenz des Angebotes: Information der Schüler und Eltern sowie Ausweisung der AG-Stunden im Stundenplan

Verantwortlich

für die Arbeitsgemeinschaften: die entsprechenden Lehrer

für die Sportangebote: Fachbereich Sport sowie Sportmentoren

für das Spielezimmer, die Bibliothek, den Internetraum bei der Mensa und die Lernzeit-Betreuung: Schüler ab Klasse 10

für die Gesamtorganisation und die Zusammenarbeit mit den anderen Institutionen: Frau Albrecht und Fr. Staudenmaier, gegebenenfalls nach Rücksprache mit den jeweiligen Fachbereichen

für die Weiterentwicklung des Angebotes: Frau Albrecht und Fr. Staudenmaier zusammen mit der Schulleitung

für die Organisation der Mensa: die Kochmütter und Kochväter zusammen mit der Schulleitung und dem Schulträger
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6.3 Schülertreff

Zielgruppe

Schüler aller Klassenstufen

Inhalt

Öffnung des Schülertreffs durch die Schulsozialarbeiterin. Öffentlicher Raum mit Gesellschaftsspielen, Radio/CD-Spieler, Tischtennisplatte und Sofaecke.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Treffpunkt für Schüler unterschiedlicher Klassen. Raum für Gespräche und sozialen Austausch sowie zur niederschwelligen Beratung.
Die Mittagspause soll der Erholung dienen. Im Schülertreff steht ein breites Angebot zur Pausenbeschäftigung zur Verfügung.

Verantwortlich

Schulsozialarbeiterin Bea Blomenkemper

Hinweise zur Umsetzung

Die Öffnungszeiten des Schülertreffs werden den Unterrichtszeiten der Schüler im jeweiligen Schuljahr angepasst.

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7 Kommunikation und Zusammenarbeit

7.1 Schnelle Kommunikationswege

Um eine rasche Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern zu  gewährleisten, bietet die Schule folgende Wege an:

Die wöchentliche Sprechstunde, deren Zeiten im geschützten Bereich der Homepage veröffentlicht sind.

Die einheitliche E-Mail-Adresse aller Kollegen in der Form NAME@lmg-remseck.de.

In ähnlicher Weise sind auch die Vorsitzenden von Elternbeirat und Förderverein sowie die SMV erreichbar.

Den Vertretungsplan online, der ebenfalls im geschützten Bereich der Homepage zu finden ist und so gestaltet ist, dass er einen hohen Standard beim Datenschutz bietet.

Einen festen Jour fixe zwischen der Schulleitung und den beiden Elternbeiratsvorsitzenden in etwa 6-wöchigem Abstand.

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7.2 Förderverein

Zielgruppe

Alle Eltern, Schüler, Lehrer sowie die Freunde und Förderer der Schule

Inhalte

Geld- und Sachspenden für
Schulausstattungen

Schulische Veranstaltungen

Schullandheime und Studienfahrten

Mensa

Jahrbuch des LMG

Ziele

aktive Mitgestaltung der schulischen Weiterentwicklung

stärkere Unterstützung und Absicherung des Ganztagesangebotes

Festlegung von neuen Förderprojekten im Bereich Naturwissenschaft, Kommunikation, Kultur, Sport u.Ä. in Abstimmung mit Lehrern und Schülern

Akquisition von Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft

Sicherung der Verpflegung für alle Schüler durch

    Unterstützung der Mensa
    (vertrauliche) Unterstützung von bedürftigen Familien

Stärkung der schulischen Gemeinschaft

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7.3 Lise-Forum (früher Runder Tisch)

Zielgruppe

Alle interessierten und engagierten Eltern, Schüler und Lehrer des LMG

Inhalt

LehrerSchülerEltern kommunizieren

ein bis zwei Mal pro Schuljahr

„lockere“ Vortragsreihe zu pädagogischen, psychologischen, gesundheitlichen, historischen Themen: Vortragsabende

Geförderte Kompetenz / Ziel

Verbesserung der Kommunikation von Schülern, Eltern, Lehrern im Sinne einer Erziehungspartnerschaft

Verantwortlich

Koordinator Innere SchulEntwicklung H. Heemann sowie interessierte Lehrer, Schüler und Eltern

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7.4 Klassenpflegschaft

Zielgruppe

Eltern und Lehrer

Inhalt

Zum ersten Elternabend kommen die Lehrer, die ein Hauptfach vertreten oder ein neues Unterrichtsfach bzw. ein Fach, das nur im ersten Halbjahr stattfindet. In den ersten 30 Minuten hat der Klassenlehrer Vorrang.

Nach Absprache zwischen den Lehrern und der Elternschaft kommen am zweiten Termin die konkret angeforderten Kollegen sowie die Nebenfachkollegen, die nicht schon im Vorjahr das betreffende Fach in der Klasse unterrichtet haben.
Kollegen, die Teilgruppen unter zehn Schülern haben, können, müssen aber nicht teilnehmen.

Ziel

Förderung der Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern, insbesondere mit den Klassenlehrern.

Information der Eltern und deren Integration in die Schularbeit.

Verantwortlich

Elternvertreter in Absprache mit dem Klassenlehrer

Hinweise zur Umsetzung:

Ein Infoblatt für neugewählte Elternvertreter liegt vor.
Für das Qualifizierungsangebot der Elternstiftung Baden-Württemberg „Gute Elternvertreter braucht die Schule“ wird geworben.

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7.5 Elternsprechtag

Zielgruppe

Die Eltern aller Jahrgangsstufen sowie die Lehrer des LMG (außer mit einem Kleinstlehrauftrag von vier Stunden)

Inhalt

Der Elternsprechtag findet donnerstags statt.

Es werden Terminlisten ausgehängt. Diese Eintragungslisten gehen zuerst an die Kollegen, damit diese ihre individuellen Pausen vorab eintragen können. In jeder Stunde ist ein 10-­Minuten-Feld als Pause zu kennzeichnen. Eine Kumulation am Ende sollte nicht sein.

Die Listen mit dem Pauseneintrag werden am Vortag, ab 17 Uhr im  Eingangsbereich ausgehängt.

Der Nachmittagsunterricht entfällt am Elternsprechtag.

Kernzeit von 16-18 Uhr, bei Andrang bis 19 Uhr

Ziele

Es geht hier um allgemeine Informationen; bei Beratungsgesprächen sind gesonderte Termine zu vereinbaren.

Verantwortlich

Schulleitung und Kollegium

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7.6 Klassenkonferenzen

Zielgruppe

Alle Lehrer einer bestimmten Klasse

Inhalt

Neben den Klassenkonferenzen im Zusammenhang mit der Halbjahresinformation bzw. dem Zeugnis ist für jede Klasse der Jahrgangsstufen 5 – 10 eine Klassenkonferenz an einem Montag Ende November bzw. Anfang Dezember vorgesehen.
Eine weitere Klassenkonferenz sollte etwa Anfang Mai erfolgen, am besten nach Vorliegen der dritten Klassenarbeit in den Hauptfächern.

Ziel

Klassenkonferenzen dienen der Klärung von Schwierigkeiten in einer Klasse und um in Fragen des Sozialgefüges, der Hausaufgabengestaltung sowie einem gemeinsam zu vereinbarenden Rahmen in pädagogischen Fragen (Lob, Disziplin, Rituale u. ä.) an „einem Strang zu ziehen“.

Die erste Klassenkonferenz findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem erste Aussagen über das Leistungsverhalten getroffen werden können. Sie befasst sich auch mit der Planung und Koordinierung der Klassenaktivitäten außerhalb des Klassenzimmers (Exkursionen, Lerngänge, Klassenaktivitätstag; s. Kap. 3).

Die Klassenkonferenz Anfang Mai sollte sich schwerpunktmäßig mit den versetzungsgefährdeten Schülern oder jenen, die noch in diesen Bereich abrutschen können, beschäftigen. Deshalb ist den Lehrern der kaum einmal versetzungsrelevanten Ku-Mu-Tu-Fächer die Teilnahme freigestellt.

Verantwortlich

Die Leitung der Klassenkonferenzen liegt beim Klassenlehrer, der auch zu aktuellen Fällen einladen kann. Für die Konferenzen Ende November/Anfang Dezember bzw. Anfang Mai legt die Schulleitung die Termine zentral fest, um Überschneidungen nach Möglichkeit zu vermeiden.

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7.7 Teamgedanke

Arbeitsergebnisse und Arbeitszufriedenheit von Lehrern sind besser bzw. höher, wenn man bestimmte Aufgaben im Team angeht. Voraussetzung ist eine kluge und rationelle Organisation, damit der zunächst einmal größere Zeitaufwand für die Absprachen sich tatsächlich lohnt.

Bereiche, die für Teamarbeit am LMG besonders geeignet sind, wären die Klassenführung in Klasse 5/6, aber auch später, und die Bearbeitung bestimmter Sonderaufgaben in der Schule.

Klassenlehrer Klasse 5/6

Die Schulleitung wählt zunächst die Klassenlehrer für die Fünfer aus, die dann wiederum Vorschläge machen, mit welchen Hauptfachkollegen sie gemeinsam die Klasse führen möchten. Im Mittelpunkt steht dabei die einheitliche pädagogische Linie, etwa bei den Hausaufgaben, bei der Förderung der Sozialkompetenz und bei der frühen Erkennung von Disziplinproblemen und dem konsequenten Umgang damit. Bei der Lehrerbesetzung in der Klasse berücksichtigt die Schulleitung die Wünsche des Klassenlehrers vorrangig.
Der stellvertretende Klassenlehrer unterstützt vorwiegend im administrativen Bereich.

Klassenlehrer in anderen Klassen

Auch in anderen Klassen können die Klassenlehrer Wünsche äußern. Im Rahmen des organisatorisch Möglichen wird die Schulleitung diese berücksichtigen. Besonders in Klassen mit hohen pädagogischen Anforderungen halten wir das für angeraten.

Sonderaufgaben

Bei umfangreichen Sonderaufgaben empfiehlt sich eine Teambildung geradezu, z.B. in der Schulentwicklung, Projekttage, Schulfest u.v.a.m.

Schulleitung

Die Schulleitung des LMG begreift sich als Team mit wöchentlichem Sitzungsturnus. Die erweiterte Schulleitung besteht aus dem Schulleiter, dem Stellvertreter und den drei Abteilungsleitern.

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7.8 Qualitätsmanagement-Handbuch

Zielgruppe

Lehrerkollegium

Inhalt

In einem elektronisch geführten Handbuch werden – nach einem GLK-Beschluss aus dem Juli 2011 – wiederkehrende Abläufe gespeichert und gepflegt.

Ziel

Das Ziel ist eine Erleichterung und Professionalisierung des Lehrerhandelns. Erfahrungen sollen dokumentiert und als Basis zukünftigen Handelns genutzt werden.

Verantwortlich

H. Schult / H. Shah unter Mitarbeit des gesamten Kollegiums

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8 SMV-Arbeit

Verantwortlich für die SMV-Arbeit sind die Verbindungslehrer und die Schülersprecher. Für die Durchführung der Veranstaltungen werden weitere Helfer benötigt.

Die Klassenlehrer räumen den Klassensprechern genügend Zeit ein, um Informationen aus der SMV weiterzugeben.

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8.1 SMV-Tag

Zielgruppe

Die gesamte Schülerschaft

Inhalt

Zu Beginn des Schuljahres findet in der ersten Schulstunde des SMV-Tags eine Vollversammlung der Schüler statt. Dort wird die Arbeit der SMV vorgestellt und ein kurzer Rückblick auf das vergangene Schuljahr gegeben. Anschließend stellen sich die Kandidaten für das Amt der Schülersprecher vor. In der zweiten Stunde geben die einzelnen Klassen ihr Votum ab, welches als Grundlage für die Wahl der Schülersprecher dient.

Ziel

Präsentation der SMV-Arbeit

Stärkung der Demokratie an der Schule

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8.2 SMV-Sitzungen

Zielgruppe

Alle Klassensprecher und weitere interessierte Schüler

Inhalt

In den regelmäßigen SMV-Sitzungen (alle 3 Wochen) werden Belange der Schüler besprochen und aktuelle Aktionen im Detail geplant.

Ziel

Kommunikation und Koordination der SMV-Arbeit.

Bildung von Gruppen zur Durchführung der Aktionen.

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8.3 SMV-Seminar

Zielgruppe

Klassensprecher und weitere interessierte Schüler

Inhalt

Einmal im Schuljahr führt die SMV ein Seminar durch, bei dem ein Jahresplan erstellt wird, der als Grundlage der weiteren Arbeit dient.

Ziel

Förderung der Kommunikation und Gemeinschaft innerhalb der SMV,  Ideensammlung und Aufgabenverteilung sowie Einführung und Werben neuer Schüler in bzw. für die SMV

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8.4 SMV-Gruppen (SG)

Zielgruppe

Alle interessierten Schüler

Inhalt

Um das breite Spektrum der SMV-Arbeit zu strukturieren, wird diese in themenspezifisch gegliederte Gruppen aufgeteilt. Die Anzahl der SGs kann je nach Bedarf variieren.

Ziel

Übertragung von Verantwortung auf jedes einzelne SMV-Mitglied.

8.4.1 SG Soziales

Zielgruppe

Alle Schüler

Inhalt

Durchführung von sozialen Projekten, wie zum Besipiel „Mitmachen – Ehrensache!“, Fair Trade Aktion und Amnesty International

Ziel

Förderung des sozialen Engagements

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8.4.2 SG Aktionen

Zielgruppe

Alle

Inhalt

Die SG organisiert verschiedene Aktionen, die über das Schuljahr verteilt stattfinden. Dazu gehören beispielsweise die Nikolausaktion oder die Valentinstagsaktion.

Ziel

Pflege der Schulgemeinschaft

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8.4.3 SG Gesundheit

Zielgruppe

Alle Schüler

Inhalt

Durch Werbe- und Mitmachaktionen soll den Schülern der verantwortungsvolle Umgang mit ihrer Gesundheit näher gebracht werden.

Ziel

Das Bewusstmachen von gesundheitlichen Risiken.

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8.4.4 SG Disco

Zielgruppe

Eventorientiert

Inhalt

Die Gruppe plant die Unterstufendisco und führt diese durch. Weitere Discoevents sind auf Wunsch umsetzbar.

Ziel

Förderung des Gemeinschaftsgefühls

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8.4.5 SG Sport

Zielgruppe

Alle Schüler

Inhalt

Das Team organisiert Veranstaltungen, die mit dem Themenfeld Sport zu tun haben, wie beispielsweise die Skiausfahrt.

Ziel

Pflege der Schulgemeinschaft

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8.4.6 SG Öffentlichkeitsarbeit

Zielgruppe

Alle Schüler

Inhalt

Geplant ist ein Team, das die Repräsentation im Internet und eventuell in Zeitungen übernimmt.

Ziel

Repräsentation der SMV

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9 Darstellung der Schule nach außen

Die Information über das Schulleben und die Dokumentation unserer Aktivitäten prägen das Bild unserer Schule und stiften darüber hinaus eine gemeinsame Identität der Schulgemeinschaft und auch der Ehemaligen. Der gesamte Bereich der Öffentlichkeitsarbeit wird koordiniert von Herrn Inhoff.

Um die Schule in der Öffentlichkeit darzustellen, nutzen wir folgende Möglichkeiten:

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9.1 Homepage

Die Homepage stellt stets aktuelle Informationen über das LMG bereit und dokumentiert die Schulaktivitäten. Darüber hinaus wird sie als Plattform zur Veröffentlichung von Schülerarbeiten genutzt. Bei der Homepage können sich auch Schüler einbringen.

Verantwortlich
Herr Schult: webmaster@lmg-remseck.de

Hinweis zur Durchführung:

Berichte von Veranstaltungen sollten eine Woche danach beim Webmaster vorliegen. Vorankündigungen 14 Tage vorher. Verantwortlich ist der jeweilig Veranstaltende.

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9.2 Jahrbuch

Das Jahrbuch hält langfristig das Schulleben jedes Schuljahres in seinen verschiedenen Facetten fest. Dabei können neben den großen außerunterrichtlichen Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Sport, Austausche und Exkursionen auch sonstige Produkte des Unterrichts oder kleinere Unternehmungen einfließen. Herausgeber des Jahrbuchs ist der Förderverein. Das Jahrbuch unterstützt auch das Zugehörigkeitsgefühl der Ehemaligen zu ihrer Schule.

Verantwortlich
Fr. Wölfel (Redaktion), H. Zieher (Technik)

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9.3 LMG-Handbuch und Schülerkalender

Das LMG-Handbuch und der LMG-Schülerkalender tragen zur Information über unsere Schule und zur Identität bei. Der Schülerkalender mit seiner Hausaufgabenfunktion ist fester Bestandteil im Fach LMP (s. 4.3) in Klasse 5 bis 7.
Gemäß der Organisationsstruktur des Elternbeirats werden Handbuch und Kalender von wechselnden Eltern jährlich aktualisiert.

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9.4 Presse

Das Amtsblatt der Stadt Remseck und Tageszeitungen können als zusätzliche Plattform für Berichte über das Schulleben genutzt werden.

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9.5 Örtliche Ansprechpartner

Der Kontakt zu den örtlichen Einrichtungen ist uns wichtig, z.B. zu den städtischen Kooperationspartnern, zur Verwaltung, zum Gemeinderat und zu den anderen Schulen. Wir streben an, unsere Kontakte zu den örtlichen Wirtschaftsbetrieben und Vereinen auszubauen.
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9.6 Tag der offenen Tür

Am Tag der offenen Tür präsentiert sich die Schule nach außen und macht ihre Arbeit transparent. Wir legen Wert darauf, dass die Viertklässler und ihre Eltern sich ein konkretes Bild unserer Arbeit machen können. In der Regel findet der Tag der offenen Tür am Samstag vor dem Anmeldetermin für die Gymnasien statt.

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9.7 Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Intensiver Austausch mit den GS:
Hospitation der zukünftigen 5er Lehrer in den GS
Besuch von Schulbotschaftern der Klasse 5 bei ihren bisherigen GS
GSL-Treffen der Hauptfachkollegen
Info-Veranstaltung durch SL
Enger Informationsaustausch der Schulleitungen
Bei Bedarf Kooperation bei fachbezogenen Runden Tischen

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Anhang: Vorgedacht

In diesem Kapitel sind Überlegungen und Projekte festgehalten, die von Arbeitsgruppen nach der GLK vom Oktober 2011 vorgedacht und angeregt wurden. Für eine gezielte und ausführliche Diskussion war die verbleibende Zeit bis zur Verabschiedung des Schulprogramms zu knapp. Die Schule, vor allem Schulleitung und GLK, überprüfen innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre diese Projekte auf ihre inhaltliche und organisatorische Umsetzbarkeit, um sie entsprechend auf den Weg zu bringen.

1. Soziale Projekte in der Mittel- und Oberstufe
2. Klassenaktivitätstag oder themenbezogener Exkursionstag plus Sozialtag?
3. Kollegiale Beratungssysteme
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Anhang 1: Soziale Projekte

Zielgruppe

vornehmlich Mittel- und Oberstufe

Inhalt

Verschiedene soziale Kleinprojekte wie z.B. Besuch im Altenheim, in der Diakonie, Behinderteneinrichtungen und im Krankenhaus, Nachbarschaftshilfe, Lesepatenschaften in der Grundschule u.ä. werden angeregt und durch eine Arbeitsgruppe koordiniert, gegebenenfalls auch in Form einer AG durchgeführt. Klassenprojekte und Schülerarbeiten können dazu beitragen.
Projekttage sollen dazu genutzt werden, einen Impuls für soziale Projekte zu geben und durch verschiedene Aktionen die Vielschichtigkeit des Themas aufzuzeigen und zu informieren. Unter anderem können auch Gäste und Vortragende direkt eingeladen werden.
Durch Fundraising wie z. B. Sponsorenlauf und Aktionen sollen finanzielle Mittel für soziale Projekte gesammelt werden.
Zu Schuljahresbeginn soll ein soziales Projekt gewählt werden, das wir das Schuljahr über begleiten und unterstützen.
Die Idee einer sozialen Partnerschaft mit einer Schule im Ausland soll u.a. im Rahmen des interkulturellen Lernens (Fremdsprachenunterricht) weiter verfolgt werden

Geförderte Kompetenz / Ziel

Soziales und interkulturelles Lernen fördern und Empathievermögen vermitteln.
Die Schüler lernen, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft mitzuwirken.

Verantwortlich

Hr. Henne, Fr. Moser, Fr. Quenzler-Schröder, Fr. Thamm, Fr. Fehrmann, Fr. Schnapper u.a.

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Anhang 2: Klassenaktivitätstag

Vorschlag 1 der AG „Klassenaktivitätstag“ :

Es bleibt im Wesentlichen beim bisherigen Modell.

Pro Kontra
Flexible Exkursionsplanung Planungsunsicherheit für die Kollegen (spontanes Verschwinden von Klassen)
Mehr Exkursionen möglich
a.) beim Klassenaktivitätstag und
b.) weitere „spontane“
Einschränkung bei der Durchführung – Probleme bei der Genehmigung, wenn Unterrichtszeit
Klassenaktivitätstag primär als Klassenlehrer-Aktivität mit eher sozialem bzw. Fun-Aspekt – trotz des erwünschten „Studiencharakters“ Klassen erwarten einen Fun-Tag und sind nur nach größeren Diskussionen bereit, am Klassenaktivitätstag eine fachliche Exkursion
zu machen
Exkursionen geschehen dann, wenn „es passt“, nicht wenn es vorgeschrieben ist. Evtl. Neid / Unzufriedenheit: „Die gehen Kanu fahren und wir müssen nach …“

3.3 Klassenaktivitätstag

Zielgruppe

Alle Klassen, auch der Abitursjahrgang, wenn der Termin entsprechend liegt.

Inhalt

Ganztägige Veranstaltung unter Leitung des Klassenlehrers bzw. Tutors und eines Begleitlehrers, das ist in der Regel der stellvertretende Klassenlehrer. In den unteren Klassen steht der Charakter des Wandertags im Vordergrund. Je älter die Schüler sind, desto deutlicher soll der Studiencharakter hervortreten.
Die Schüler werden in Auswahl und Planung mit einbezogen. Die Eltern sollten auf dem Elternabend informiert werden und mit den Planungen einverstanden sein.
Der Besuch von vorgefertigten Erlebnisangeboten wie in Freizeitparks entspricht nicht der Grundidee eines Klassenaktivitätstags.

Geförderte Kompetenzen / Ziele

Einübung sachorientierter Planungsüberlegungen und demokratischer Entscheidungsfindung
Freude am gemeinsamen Erlebnis und Stärkung der Klassengemeinschaft
Förderung eines ökologischen Bewusstseins
Praktisches Erleben unterrichtsbezogener Lehrstoffe in höheren Klassen

Verantwortlich

Die Klassenlehrer in Absprache mit den Fachlehrern

Hinweise zur Umsetzung

Auf der ersten Klassenkonferenz werden Ideen gesammelt. Die Verbindung mit geplanten Exkursionen wird vorrangig geprüft.

3.4 Exkursionen

Zielgruppe

Alle Klassenstufen

Inhalt

Als Teil des Unterrichts gehen Klassen mit ihren Lehrern „vor Ort“.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Theoretische Unterrichtsstoffe werden konkret und erlebbar gemacht. Somit können stärker als im Klassenzimmerunterricht die unterschiedlichen Lernkanäle aktiviert werden.

Verantwortlich

Fachlehrer. Auf der ersten Klassenkonferenz (Ende November, Anfang Dezember) werden die Exkursionen geplant und miteinander abgestimmt. Dabei wird auf den Unterricht der Kollegen und der anderen Klassen nach Kräften Rücksicht genommen. Einzelne „spontane“ Exkursionen sollen auch während des Schuljahrs flexibel möglich sein, wenn dabei kein zu großer Unterrichtsausfall entsteht.

Vorschlag 2 der AG „Klassenaktivitätstag“ :

Trennung in einen „Sozial-Tag“ für die Klassengemeinschaft am Anfang des Schuljahres und einen „Exkursionstag“, der fachliche Ziele verfolgt, am Schuljahresende

Pro Kontra
Sozialtag am Anfang des Schuljahres stärkt Klassenklima rechtzeitig Früher Termin bringt Unruhe am Schuljahres-anfang, wenn der Unterricht gerade losgeht
Soziale Strukturen in der Klasse werden durch gemeinsames Planen und Erleben gefördert Planen des Sozialtages kostet die Zeit des Klassenlehrers im Fachunterricht
Früher Zeitpunkt erlaubt, Probleme frühzeitig zu erkennen und anzugehen (Erlebnispädagogik) Evtl. Kollision mit Schullandheim Kl. 6 / Integration des Kennenlerntages Kl. 5 in dieses Konzept
Angebote von qualifizierten Fachleuten kön-nen gesammelt werden und gerade in Mittelstufenklassen oder noch unbekannten Klassen vom KL genutzt werden (Liste mit bewährten Adressen) Am Schuljahresanfang ist wenig Zeit für die Planung mit neu übernommenen Klassen
Exkursionen können langfristig geplant und verlässlich ins schulische Fachcurriculum integriert werden Jede Fachschaft (mit Interesse) müsste sich auf einen Jahrgang festlegen.
Jede Klasse erlebt in jedem Schuljahr eine Exkursion, nicht nur die, die „Glück“ haben. Fachlehrer könnte gezwungen sein, eine Exkursion zu machen, auch wenn er ein schwieriges Verhältnis zur Klasse bzw. nur einen Teillehrauftrag hat, die Exkursion aber mehr Zeit beansprucht.
Möglichkeit für die Fachschaften, ihre Ex-kursionswünsche in einer Jahrgangsstufe verbindlich und ohne Genehmigungsproble-me zu verankern.
Keine Diskussionen über „Dachau“ oder „Kanu fahren“, denn am Sozialtag „fahren alle Kanu“ und am Exkursionstag machen alle etwas Fachliches.
Alternative Angebote möglich: z.B. in Kl. 5 machen der Biologie oder der EK-Lehrer ein Exkursions-Angebot, es muss nicht ein ganzer Jahrgang auf den gleichen Bauernhof gehen. Bedarf an Absprache der Fachschaften, Festlegung bedeutet auch weniger Flexibilität .
Planungssicherheit für die Kollegen: Klassen verschwinden nicht einfach (zumindest seltener…), Verantwortung für Sozialtag beim Klassenlehrerteam, für den Exkursionstag beim Fachlehrer! So gibt es weniger Überschneidungen (bisher Exkursionsangebot eines Fachlehrers oft nicht möglich, wenn er/sie KL in einer anderen Stufe ist). Nicht alle Exkursionen lassen sich auf einen festen Termin planen, manches ist nur flexibel möglich (Opernhaus).

3.3 Sozialtag

Zielgruppe

Alle Klassen, auch der Abitursjahrgang, nicht jedoch die 6. Klassen, wenn der Termin auf die Schullandheimwoche fällt.

Inhalt

Ganztägige Veranstaltung unter Leitung des Klassenlehrers bzw. Tutors und eines Begleitlehrers, das ist in der Regel der stellvertretende Klassenlehrer. Im Vordergrund stehen Aktivitäten, die das Sozialklima in der Gruppe stärken sollen, das kann in den unteren Klassen ein Wandertag sein, in der Mittelstufe erlebnispädagogische Aktivitäten, in der Oberstufe die Umsetzung eines gemeinsamen Interesse des Kurses.
Die Schüler werden sofern es organisatorisch möglich ist, in die Planung mit einbezogen. Die Eltern sollten, so weit es terminlich möglich ist, auf dem Elternabend informiert werden und mit den Planungen einverstanden sein.
Der Besuch von vorgefertigten Erlebnisangeboten wie in Freizeitparks entspricht nicht dem Anliegen eines Sozialtages.

Geförderte Kompetenzen / Ziele

Freude am gemeinsamen Erleben
Stärkung der Klassengemeinschaft
Möglichkeit, auf problematische Klassenkonstellationen schnell zu reagieren
Einübung sachorientierter Planungsüberlegungen und demokratischer Entscheidungsfindung
Förderung eines sozialen und ökologischen Bewusstseins

Verantwortlich

Die Klassenlehrer und der Stellvertreter

3.4 Exkursionstag

Zielgruppe

Klasse 5-10

Termin

Während der Studienfahrt in der 1. Juliwoche

Inhalt

Als Teil des Unterrichts gehen Klassen mit ihren Fachlehrern „vor Ort“. Nach einer in den Fachschaften erarbeiteten und durch die GLK genehmigten Liste liegt fest, welches Fach in welcher Jahrgangsstufe eine Exkursion durchführt. So ist die Unterrichtsanbindung gewährleistet.

Geförderte Kompetenzen / Ziel

Theoretische Unterrichtsstoffe werden konkret und erlebbar gemacht. Somit können stärker als im Klassenzimmerunterricht die unterschiedlichen Lernkanäle aktiviert werden.

Verantwortlich

Die Fachlehrer des Faches bzw. der Fächer, die auf der „Exkursionsliste“ aufgeführt sind. Auf der ersten Fachkonferenz wird festgelegt, welcher Fachlehrer den Exkursionstag planen und durchführen wird. Dabei können auch Vorschläge von nicht aufgeführten Fachbereichen berücksichtigt werden.
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Anhang 3: Textvorschlag zum Bereich Kollegiale Beratung / Feedback-Kultur

Live Coaching

Zielgruppe

interessierte Lehrer

Inhalt

Gegenseitige Unterrichtsbesuche mit Auswertungsgespräch unter den Kollegen werden von der Schulleitung unterstützt. Die Schwerpunkte des Feedbacks legt der Besuchte vor dem Besuch fest. Ein weitergehendes Feedback durch den Besucher erfolgt nur nach Absprache.

Geförderte Kompetenzen

Es handelt sich um ein Instrument zur Reflexion über pädagogische und didaktische Entwicklungsfelder.

Verantwortlich

Die Verantwortung liegt bei den interessierten Lehrern. Sie erhalten organisatorische Unterstützung durch die Schulleitung, ggf. Freistellung vom Unterricht.

Kollegiale Fallberatung

Zielgruppe

Auch hier sind interessierte Lehrer die Zielgruppe. Die für einen definierten Zeitraum eine feste Gruppe bilden.

Inhalt

Kollegiale Fallberatung nach einem auszuwählenden Programm (z.B. KFB nach dem „Paderborner“ Modell – siehe CD oder KTC – siehe Unterlagen Rl) soll eingerichtet werden.

Geförderte Kompetenzen

Der Erwerb von Problemlösestrategien.

Verantwortlich

Die Fallberatung wird von einem Fallberatungsteam aus interessierten Lehrern organisiert, in regelmäßigen Abständen finden Sitzungen statt.

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