Chronik

Im Zuge der Gemeindereform von 1970 und der Erstellung des Neubaugebiets Halden wird auf dem “Gomperle” ein Bildungszentrum errichtet. Seine pädagogische Gliederung bleibt zunächst unklar: Sollte es eine integrierte oder eine additive Gesamtschule werden oder sollten nur mehrere Schulen in einem Gebäude untergebacht werden?

Bei seiner Amtseinsetzung kann Bürgermeister Peter Kuhn 1975 verkünden, dass das Oberschulamt Stuttgart eine Außenstelle des Mörike-Gymnasiums Ludwigsburg in Aldingen errichten wird. Die neuen Klassen wurden im Bildungszentrum untergebracht.

Zum Schuljahr 1975/76 werden 56 Schüler an dieser Außenstelle angemeldet. Die Lehrer wurden vom Mörike-Gymnasium abgeordnet; die meisten mussten zwischen den beiden Standorten pendeln. Dr. Karl-Heinz Würch war als Beauftragter des Mörike-Gymnasium in Aldingen tätig. Zu den heute noch an dieser Schule unterrichtenden Lehrern der ersten Stunde gehört Margret Heubach-Paucker.

Zum Schuljahr 1977/78 zieht die Außenstelle in die z.T. leerstehende Neckarschule um.

1978 wird Dr. Würch zum kommissarischen Leiter der Außenstelle ernannt. Etwa gleichzeitig gibt es den ersten Austausch mit Meslay-du-Maine, der französischen Partnergemeinde von Remseck.

Zum Schuljahr 1979/80 wird diese Schule ein eigenständiges Progymnasium (endet mit Klasse 10), Dr. Würch wird mit der Führung der Geschäfte beauftragt, also kommissarisch zum Schulleiter ernannt.

Zu Beginn des Schuljahres 1980/81 wird Heinz Bader zum Schulleiter, Dr. Würch zu seinem Stellvertreter ernannt. Ein Schuljahr danach zählt das Progymnasium bereits 523 Schüler und ein weiteres Schuljahr später wird das Progymnasium zum Gymnasium im Aufbau aufgestockt, was den Beginn des Ausbaus zum Vollgymnasium bedeutet.

Im Schuljahr 1984/85 zieht das Gymnasium wieder in das Bildungszentrum zurück und die Realschule wechselt in die Neckarschule.

Bader wird im Schuljahr 1985/86 Schulleiter in Markgröningen und die Schule erhält erst im Mai 1986 mit Roland-Rainer Sochor einen neuen Schulleiter. Eine seiner ersten Amtshandlungen ist die Verabschiedung der 36 ersten Abiturienten.

In diesem Schuljahr wird Latein als 3. Fremdsprache eingeführt und der Anbau zwischen Hauptgebäude und Sporthalle fertig gestellt.

Zum Schuljahr 1990/91 erhält die Schule den Namen Lise-Meitner-Gymnasium und der erste Schüleraustausch mit Grand Forks (North Dakota) in den USA findet statt.

1993 wurde der Aufenthalts-Pavillon eingeweiht.

Nach der Pensionierung von Roland-Rainer Sochor zum Schuljahresende 2004/05 übernimmt Hartmut Riedel sein Amt als Schulleiter des LMG.