Bolyai-Wettbewerb 2023 am LMG – ein Erlebnisbericht

Bolyai-Wettbewerb 2023 am LMG – ein Erlebnisbericht

Als der Mathe-Vertiefungskurs der KS1 vor einigen Wochen vom Bolyai-Wettbewerb erfuhr, in welchem in den Vorjahren bereits einige Teams des LMGs sehr gut abgeschnitten hatten, wollte unser Kurs sein Glück dieses Jahr ebenfalls versuchen.

Bei dem Wettbewerb, erfunden von dem ungarischen Mathematiker Jànos Bolyai, geht es darum, dass Schüler und Schülerinnen verschiedene mathematische Aufgaben in nur einer Stunde lösen müssen. Dieser wurde bereits 2014 das erste Mal in Deutschland eingeführt, wobei es bislang mehr als 23.000 Teilnehmer gab. Dabei sind Preise für die Gewinner ebenfalls nicht auszuschließen.

Da das Teilnehmen am Wettbewerb nur unter dem Zusammenschließen von Schülern möglich ist, haben Mandy, Sarah, Anna Maria und ich uns zu einem Team zusammengetan. Am Ende haben wir uns noch für den Namen „USS Enterprise“ entschieden, da dieser uns bereits in der Vergangenheit sehr viel Glück gebracht hatte.

Im vorab hatten wir uns schon einige Strategien zum Lösen der Aufgaben ausgedacht, da wir wussten, dass die Zeit unser größtes Problem werden wird. Wir wollten uns im Team jeweils zu zweit um gewisse Aufgaben kümmern, da wir dachten diese so schneller lösen zu können.

Am 17.01.2023 war es dann in der 6. Stunde soweit. Viele Teams des LMGs hatten sich versammelt und wurden in verschiedene Räume verteilt. Nachdem der Aufgabenbogen verteilt wurde ging es los. 14 verschiedene Aufgaben mussten gelöst werden, zu welchen es verschiedene Ankreuzmöglichkeiten gab. Raten war dabei allerdings keine Option, da auch Punkte abgezogen werden können.

Bereits beim ersten Überfliegen der Aufgaben wurde klar, dass diese nicht allzu einfach waren. Da wir zum Glück bereits im Vorfeld beschlossen hatten die Aufgaben aufzuteilen blieb uns innerhalb des Teams mehr Zeit die Aufgaben zu bearbeiten. Zwischendurch tauschten wir auch Aufgaben hin und her, falls kein Ansatz gefunden werden konnte. Eine andere Sichtweise auf die Aufgabe brachte dann meist auch zur Lösung bei.

Dennoch unser zuerst gut überlegten Strategie, war uns die Zeit immer einen Schritt voraus und wir versuchten bis zum Ende alle Aufgaben so gut wie möglich zu lösen, wobei wir nicht zu jeder eine passende Antwort gefunden hatten.

Vor einigen Tagen wurden bereits die Ergebnisse veröffentlicht, bei denen wir herausfanden, dass unser Team den 37. Platz für die Klassenstufe 11 in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland belegte.

Ein Team unseres Kurses schaffte es sogar den 9. Platz zu belegen. Herzlichen Glückwunsch an euch!

Des Weiteren möchte ich mich noch im Namen des Kurses beim Herr Gogollok bedanken, der uns die Teilnahme am Wettbewerb ermöglicht und uns diese Erfahrungen gegeben hatte.

Bericht: Elisa G. (KS1)
Bilder: C. Gogollok