Category: Chemie

Chemistree – alle Jahre wieder…

Chemistree – alle Jahre wieder…

…gestaltet der Chemieleistungskurs (LK) aus der Kursstufe 1 einen chemischen Weihnachtsbaum („chemistree“). Alle aus dem Kurs haben auf diesen Moment gewartet, doch als dieser gekommen war, gab es das Problem der Umsetzung. Wie sollten wir den Chemistree gestalten? Die erste brennende Idee war Feuer. Doch wie sollte das umgesetzt werden? Der Stern sollte durch einen Bunsenbrenner ersetzt werden. Unsere Testphase zeigte jedoch, dass es zwar cool aussah, aber für die Schule zu gefährlich ist. Durch die dauerhafte Gaszufuhr und durch die Flamme des Brenners könnte es im schlimmsten Fall zu einem Brand kommen, deshalb musste der Brenner nun ausbleiben.

Für die Tollensprobe haben wir uns einen Kittel drübergezogen. Die Probe ist uns so gut gelungen, dass sich die Umgebung darin spiegelt. Durch dieses Verfahren entstehen u.a. die silbernen Christbaumkugeln.

Ein Experiment mit dem Magnetrührer durfte nicht fehlen, genauso wenig wie pH-Wert Versuche.

Auch beim Experimentieren läuft nicht immer alles glatt. Typische Färbungen durften nicht fehlen.

In die gefärbte Kugel wurde noch Lametta hinzugefügt, was mit Beleuchtung noch schöner wirkt.

Das Ergebnis kann sich unserer Meinung nach dennoch sehen lassen!

Wir hatten sehr viel Spaß beim Experimentieren und bei der Gestaltung des Chemistrees.

Der Chemie-LK mit Frau Weber-Förster wünscht Ihnen und Ihren Familien trotz der Pandemielage ein schönes und erholsames Weihnachtsfest mit viel Gesundheit!

Bericht: Simone Klein

Fotos: Elif Haita, Nadja Veit, Sebastian Döring und Simone Klein

Exkursion des Chemie-Neigungskurses KS2 zur BASF

Exkursion des Chemie-Neigungskurses KS2 zur BASF

Am 27. Mai besuchte der Chemie-Neigungskurs der KS2 zusammen mit Frau Weber-Förster die BASF in Ludwigshafen.
Die BASF zählt zu den größten Chemieunternehmen der Welt und ermöglichte es uns, einen Einblick in die industriellen Abläufe und den Arbeitsalltag eines Chemiegroßkonzerns zu gewinnen.

Am Montagmorgen ging es nach kurzer Umorganisation durch Frau Bott und Frau Weber-Förster mit zwei Großraumtaxis Richtung Ludwigshafen, da der gebuchte Bus aufgrund eines technischen Defekts nicht ansprang und das Busunternehmen auf die Schnelle keinen anderen Bus zur Verfügung hatte. Dadurch gelangten wir trotzdem noch pünktlich an unser Ziel.

Im Besucherzentrum wurden wir von Frau Dr. Sasturain empfangen, die uns einen Großteil des Tages begleitete. Das Besucherzentrum der BASF umfasst eine interaktive Ausstellung über fünf Etagen, die uns mit zusätzlichen Vorträgen von Frau Dr. Sasturain über verschiedene Aspekte des Unternehmens und deren Produkte einen Eindruck über den Konzern vermittelte. Außerdem stellte uns Frau Dr. Sasturain auch verschiedene Polystyrol-Schäume vor, deren Produktionsprozess wir später direkt in der Fabrik auf dem Firmengelände sahen.

Nach einer Sicherheitseinweisung und dem Anlegen von angemessener Schutzkleidung fuhren wir in einem Kleinbus durch Sicherheitsschranken direkt auf das riesige Firmengelände, welches mit einer Fläche von rund zehn Quadratkilometern das größte zusammenhängende Chemieareal der Welt ist, das sich im Besitz nur eines Unternehmens befindet.

Tatsächlich fühlte sich die Fahrt auf dem Firmengelände vorbei an Fabrikanlagen, LKWs und Zügen zur Belieferung an wie eine Reise durch eine völlig andere neue Stadt voller Industrieanlagen, Rohrleitungen und rauchender Schornsteine, deren Größe und Ausmaß zuvor keinem von uns auf dem Lageplan der Firma so recht klar geworden war.
Die Besichtigung der Fabrik zur Herstellung des Dämmmaterials Styrodur® war nicht minder beeindruckend und Frau Dr. Sasturain lieferte mit ihren Erklärungen interessantes Wissen zu den äußerst anschaulichen Produktionsschritten.

Nach einer kurzen Mittagspause holte uns Herr Dr. Witt, ein promovierter Chemiker im Bereich der Biokunststoffe, ab und begleitete uns zu Herrn Prof. Dr. Andreas Künkel, dem Vice President und Head of Biopolymer Research, der zusammen mit seinem Team an der Erforschung und Entwicklung umweltschonender Biopolymere bei BASF arbeitet. Herr Prof. Dr. Künkel zeigte uns anhand einer Präsentation über „Fundamental understanding of biodegradability“ wie bei BASF an der Weiterentwicklung eines bahnbrechenden und fortschrittlichen Produkts richtungsweisend geforscht wird und welchen Herausforderungen und Fragen er und seine Kollegen teilweise monate- bzw. jahreslang gegenüberstehen.

Nach diesem äußert interessanten und aufschlussreichen Vortrag über die Arbeit eines Chemikers in so einem wichtigen und innovativen Bereich der Chemie war es dann auch schon wieder Zeit für die Rückreise, dieses Mal ohne besondere Vorkommnisse.
Der Chemiekurs möchte sich hier nochmals bei der BASF, Frau Dr. Sasturain, Herr Dr. Witt und Herr Prof. Dr. Künkel für die interessante Führung und Vorträge, bei der Schulleitung für das Engagement, dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung und natürlich bei Frau Weber-Förster bedanken, ohne die dieser eindrucksvolle Tag gar nicht erst zustande gekommen wäre.

Bericht: Jonas Kaisers

Fotos: S. Weber-Förster

Vierstündiger Chemie-Kurs: Besuch bei der BASF

Vierstündiger Chemie-Kurs: Besuch bei der BASF

Der Chemie-Kurs in voller Montur

Am Freitag, den 18.05.2018 besuchte der vierstündige Chemiekurs, bestehend aus neun Abiturienten und Herrn Gülden, das Werk der Badischen Anilin- & Soda-Fabrik – kurz BASF – in Ludwigshafen. Das Werk ist das größte zusammenhängende Chemiewerk weltweit, wie wir zu Beginn unserer Führung im Besucherzentrum und dem zugehörigen Museum erfuhren. Die Tour über das Gelände der BASF war aufgrund der Größe und Sicherheit nur mit Hilfe eines Busses und Schutzkleidung möglich, deshalb aber nicht weniger beeindruckend.Während der Tour wurde uns erlaubt, in verschiedene Fabriken „hineinzuschnuppern“ und ein Modell der größten Fabrik genauer zu betrachten.

Die Exkursion wurde vom Förderverein des LMG finanziell unterstützt, wofür wir uns herzlich bedanken.

Bericht und Foto: Leonie Demsar