Category: Französisch

Frankreich-Austausch trotz(t) Corona

Frankreich-Austausch trotz(t) Corona

Im Juni fand am LMG ein Frankreich-Austausch der anderen Art statt.

Nachdem der Austausch 2020 kurzfristig nicht stattfinden konnte, entstand die Idee die Online-Plattform des Deutsch-französischen Jugendwerks zu nutzen, um in diesem Jahr wenigstens einen virtuellen Ersatz anbieten zu können. Diese Möglichkeit nahmen 28 deutsche und 17 französische SchülerInnen gerne wahr und bereiteten in ihrer Freizeit verschiedene Themenbereiche vor.

An drei Nachmittagen gab es folgende Treffen:

Montag: Kennenlernen (Frau Wölfel, Frau Fehrmann)

Donnerstag: Unsere Schule, unsere Stadt (Frau Dogan, Frau Zigopoulou)

Freitag: Mein Lieblingsrezept, mein Lieblingslied (Frau Danner, Frau Judt)

Aber lassen wir doch ein paar Teilnehmer selbst erzählen:

Im Schuljahr 2020/21 wäre ein individueller Schüleraustausch für die achten Klassen möglich gewesen, wäre Corona nicht dazwischengekommen. Aber dank der großen Mithilfe der Französischlehrerinnen des LMG und der Französischlehrerin der französischen Partnerschule in Meslay-du-Maine, konnte ein ,,Échange virtuel”, also ein virtueller Schüleraustausch mit den Franzosen stattfinden.

Die Plattform auf der wir unsere Treffen hatten, heißt Teletandem und ist im Prinzip wie Moodle aufgebaut, so dass man einen Messenger hatte und die Videokonferenzen und das zugehörige Material von den Lehrerinnen auf die Plattform gestellt wurde.

Die Lehrerinnen hatten sich ein tolles Programm für uns ausgedacht, wie zum Beispiel Filme von den Schulen und unseren Städten drehen, typisch deutsche/französische Rezepte für die anderen aufschreiben, eine kleine Hitparade und vieles mehr!

Natürlich hatten wir auch die Möglichkeit in privaten Räumen von Schüler zu Schüler mit angeschalteter Kamera uns mit den anderen auszutauschen:) Insgesamt hat es sehr viel Spaß gemacht. Auch wenn wir nicht in Frankreich und die Franzosen nicht in Deutschland waren, bin ich froh, dass ich dabei sein konnte!

Louisa

Da aufgrund von Corona der diesjährige Frankreich-Austausch mit Meslay-du-Maine nicht in Präsenz stattfinden konnte, organisierten die Französischlehrerinnen des LMG eine Alternative: Vom 7. bis 11. Juni 2021 fand für die Klassen 8 und 9 des LMG ein virtueller Frankreich-Austausch auf der Plattform Teletandem statt.

Erste Informationen über den Austausch erhielten wir bereits bei einem Vortreffen vor den Pfingstferien. Zur Vorbereitung auf die drei Online-Treffen mit unseren Austauschpartnern sollte jeder Teilnehmer schon im Voraus einen kleinen Vorstellungstext in der eigenen Sprache schreiben und ein Foto von sich auf Teletandem einstellen. Außerdem gab es verschiedene Wahlaufgaben, die man entweder alleine oder in der Gruppe erledigen konnte: Es wurde ein Video über das LMG gedreht, in dem unsere Schule gezeigt wurde. Unsere Gruppe stellte in einem Video Remseck vor, andere entschieden sich dazu, ihr Lieblingsrezept oder -lied den französischen Schülern zu präsentieren.

Zudem wurden wir aufgefordert, ein kleines selbstgemachtes oder typisch deutsches Geschenk für die Austauschpartner vorzubereiten. Diese wurden dann alle gesammelt nach Meslay verschickt.

Auch die französischen Schüler bekamen diese Aufgaben, wie z.B. sich in einem kurzen Text vorzustellen, ein Video über Meslay und ihre Schule zu drehen, sowie französische Rezepte und Lieder zu präsentieren. Sie schickten uns ebenfalls ein kleines Geschenk zu.

In der Woche nach den Pfingstferien ging es dann endlich in die virtuelle Austauschwoche.

Am Montag fand das erste der drei Online-Treffen auf Teletandem statt. Nachdem es anfangs Internetprobleme bei den Franzosen gab, die sich im Gegensatz zu uns in der Schule getroffen hatten, konnten wir mit Verzögerung beginnen, die Vorstellungstexte den Bildern der Schüler zuzuordnen. So lernten wir uns bereits etwas näher kennen.

Das zweite Mal trafen wir uns drei Tage später, am Donnerstag, und präsentierten unsere Videos. Dazu hatten die Gruppen jeweils ein kleines Quiz erstellt, das die anderen lösen mussten.

Das dritte und letzte Treffen war am Freitag. Zuerst hatten sich die Lehrerinnen ein kleines Vokabelspiel auf „Quizlet“, einer Lern-App, überlegt, bei dem alle die Vokabeln, die für die Rezepte relevant waren, wiederholten. Danach schauten wir uns das Rezeptheft an und wurden in Break-out-Rooms aufgeteilt, in denen wir meist auf Französisch über unsere Lieblingsessen redeten.

Im zweiten Teil der Stunde machten wir mit den Lieblingsliedern der Deutschen und der Franzosen eine Art Mini-Hitparade. Zum Schluss waren wir nochmals in Break-out-Rooms und konnten uns mit den Franzosen direkt austauschen.

Wir fanden diese Stunde am besten, da wir in den Break-out-Rooms am meisten Kontakt mit den Franzosen hatten und uns in den kleineren Gruppen auch mal mehr trauten, etwas zu sagen.

Ein paar Tage später trafen wir uns nochmal in der Pause, um die Geschenke der Franzosen entgegenzunehmen. Sie hatten uns typisch französische Süßigkeiten wie Carambar und viele andere Spezialitäten geschickt.

Wir fanden den virtuellen Austausch eine gute und abwechslungsreiche Alternative zum „normalen“ Austausch. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, uns einmal mit echten Franzosen auszutauschen und ihre Art kennenzulernen, da wir Franzosen nur aus dem französischen Schulbuch kannten.

Dank des Austauschs haben wir neue Leute kennengelernt und halten auch heute noch mit ihnen über die sozialen Medien Kontakt.

Julia, Lejna, Frida und Johanna H.

Wir freuen uns sehr, dass die SchülerInnen so engagiert und freudig dabei waren und danken auch nochmals unserer Kollegin, Nathalie Poullain, aus Meslay, die auf französischer Seite den Austausch und den Kontakt zu „echten Franzosen“ erst möglich machte.

Fe, Da

Französischer Kurzfilm dreier LMG-Schülerinnen gewinnt 1. Landespreis!

Französischer Kurzfilm dreier LMG-Schülerinnen gewinnt 1. Landespreis!

Ein vergilbter Liebesbrief und ein altmodischer Hut aus dem Nachlass der Großmutter, die Neugier der Enkelin und ihrer besten Freundin und ein bisschen Magie – das sind die Zutaten der Geschichte einer Zeitreise in die Jugend der Oma, die der Kurzfilm „Les vêtements magiques“ erzählt. Dass es sich dabei um ein grandioses Erfolgsrezept handelt, wurde spätestens dann klar, als sich die Jury des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen bei mir meldete:

Mit der Einreichung ihres Films beim Team-Wettbewerb Französisch haben Frida Lempp, Anna Röber und Lucie Zentgraf einen sensationellen 1. Landespreis gewonnen!

Neben der Ehre, als bestes Team von ganz Baden-Württemberg mit diesem Preis ausgezeichnet zu werden, winkt den drei Siegerinnen auch ein Preisgeld in dreistelliger Höhe und die Teilnahme am Sprachenfest im Juni, einer dieses Jahr digital durchgeführten Veranstaltung zur Ehrung der Gewinner.

Das Engagement und der Erfolg von Frida, Anna und Lucie sind ganz einfach großartig und dazu gratuliere ich von Herzen!

Bericht: Manuela Wölfel

Hier berichten die Siegerinnen von ihrer Teilnahme am Wettbewerb

Nachdem Frau Wölfel uns bereits Anfang des Schuljahres angemeldet hatte, gründeten wir zwar schon eine WhatsApp-Gruppe, in der wir uns später austauschen würden, schoben die Aufgabe allerdings erst einmal vor uns her, da wir ja noch genug Zeit hatten. Gegen Weihnachten allerdings begannen wir uns nun angesichts des Zeitdrucks Gedanken über eine spannende Geschichte zu machen. Schnell waren wir uns sicher, dass es um Zeitreisen gehen sollte. Wir mussten nur noch überlegen, ob wir eine Alienattacke in der Zukunft oder eine Liebesgeschichte in der Vergangenheit besser fanden. Schließlich entschieden wir uns für eine Liebesgeschichte, in der eine Enkelin mit ihrer Freundin mithilfe alter Klamotten ihrer Oma in die Vergangenheit reist und dort auf ihre jungen Großeltern trifft. Durch eine Verwechslung zwischen Enkelin und junger Oma wird beinahe die Hochzeit der Großeltern verhindert, doch im letzten Moment kann ihre Freundin das noch verhindern.

Die Zeitreise in die Jugend der Großmutter beginnt…

…wo die Mädchen für Verwirrung bei den jungen Großeltern sorgen.

Kann das gutgehen?

Wir teilten die Geschichte unter uns auf, sodass jede von uns einen Teil des Drehbuchs verfasste und ins Französische übersetzte. Nun benötigten wir noch einen passenden Drehort, da unsere Geschichte in einem Haus der 1950er-Jahre spielen sollte. Nach längerer Suche hatten wir Glück und fanden den perfekten Drehort in einem leerstehenden Haus, da wir wegen den Kontaktbeschränkungen niemanden hätten besuchen dürfen. Auch im Drehbuch mussten wir darauf achten, dass immer nur zwei von uns in einer Szene zu sehen waren, da wir uns ja nicht zu dritt treffen durften.

Anfang Februar (drei Wochen vor Einsendeschluss) konnten wir dann mit dem Dreh beginnen. Die Dreharbeiten in dem leerstehenden Haus liefen sehr gut, doch da dieses nicht mehr beheizt wurde und draußen Minusgrade herrschten, hatten wir immer eine Kanne heißen Tee dabei. Auch bot dieses alte Haus immer Überraschungen, da es immer wieder seltsame Geräusche gab und die verlassenen, aber voll eingerichteten Räume ein unheimliches Bild boten. Trotzdem hatten wir unsere Szenen nach drei Wochenenden dann im Kasten und konnten uns ans Schneiden machen.

Schließlich konnte Frau Wölfel unseren zehnminütigen Film ,,Les vêtements magiques‘‘ nach drei Tagen Schneiden wenige Tage vor Einsendeschluss beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen einreichen.

Unerwarteterweise verkündete Frau Wölfel uns dann Mitte April am Ende einer Französisch-Konferenz, dass wir in Baden-Württemberg einen 1. Preis gewonnen hatten. Wir freuten uns sehr und waren auch überrascht, dass die Jury unseren Beitrag, obwohl es für uns alle das erste Mal war, so einen Film zu drehen, so gut fand. Nun sind wir im Juni zum Sprachenfest, bei dem auch die Preise verkündet werden, eingeladen.

Frida Lempp, Anna Röber und Lucie Zentgraf

 

Klassenaktivitätstag: Exkursion zum Europaparlament

Klassenaktivitätstag: Exkursion zum Europaparlament

Wem verdanken wir eigentlich, dass wir bald keine Roaming-Gebühren mehr haben werden?

Das und vieles mehr haben die Klassen 9c und 9d zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Danner, Frau Kieß, Frau Fehrmann und Frau Colombelli heute in Straßburg im Europa-Parlament gelernt.

Nach einem spannenden Aufenthalt im Plenarsaal, wo wir einigen Abgeordneten zuhörten und die verschiedenen Originalsprachen und Simultandolmetscher erlebten, durften wir einem Angestellten noch viele Fragen stellen.

Danach hatten wir freie Zeit, in der wir viel unternehmen konnten, wie z.B. die Turmbesteigung des Münsters oder shoppen und Essen gehen, wobei wir unsere Französischkenntnisse erfolgreich erprobten.

Um 16 Uhr sind wir dann wieder nach Hause gefahren.

Bericht: Linda und Lara

P.S.: Abends kam genau die Debatte, die wir gehört hatten, in der Tagesschau und am nächsten Tag in der Stuttgarter Zeitung.

Fotos: G. Kiess

Schüleraustausch: Macaron-süße Frühlingstage in Frankreich

Schüleraustausch: Macaron-süße Frühlingstage in Frankreich

Am 11. April fuhren wir endlich nach Vaucouleurs, um eine Woche am Collège les Cuvelles zu verbringen.

Am 11. April 2018 gegen 7:40 Uhr trafen wir uns am LMG – endlich begann die zweite Hälfte des diesjährigen Frankreichaustauschs: unsere Woche in Lothringen! Die Fahrt nach Vaucouleurs war sehr aufregend und nach ca. fünf Stunden kamen wir endlich am Collège les Cuvelles an. Wir wurden von unseren Gastfamilien empfangen und fuhren mit ihnen nach Hause. Nach dem Mittagessen kamen dann eine Freundin und deren Austauschschülerin und zusammen fuhren wir nach Toul, um Schlittschuh laufen zu gehen. Danach haben wir in der Nähe ein Eis gegessen und liefen anschließend zum Auto meiner Gastmutter, allerdings gab es eine Panne, die dazu führte, dass wir zu viert im Kofferraum des Freundes meiner Gastmutter nach Hause gefahren sind. Das war sehr lustig und direkt danach ging‘s zum Basketball-Training. Es war anstrengend, dennoch hat es aber Spaß gemacht und gegen 22 Uhr gab es Abendessen. Es war ein sehr schöner und aufregender Tag in Frankreich.

Laura Rabus

Der Donnerstag, unser erster richtiger Tag in Frankreich, war gleichzeitig auch unser erster Schultag. Wir nahmen den Schulbus zur Schule, um pünktlich um 8:25 Uhr zum Schulbeginn an der Schule zu sein. Um ins Schulgebäude zu kommen, mussten wir uns in Zweierreihen aufstellen und auf die Lehrerinnen warten, die uns ins Klassenzimmer holten. In der ersten Stunde erzählten wir Frau Wölfel und Frau Sperl-Hägele von unseren Erlebnissen des ersten Tages. In der Stunde danach führten uns die französischen Siebtklässler in der Schule herum. Sie gaben sich sehr viel Mühe, uns alles auf Deutsch zu erklären. Die restliche Stunde haben wir Gesellschaftsspiele auf Deutsch und Französisch mit ihnen gespielt. In der nächsten Stunde begrüßte uns der Schulleiter M. Brasseur und hieß uns herzlich willkommen.

Spiel und Spaß mit den Siebtklässlern im Deutschraum.

Um 11:35 Uhr gingen wir dann in die Mensa. Es gab Kartoffelbrei mit Fisch, der nicht so gut schmeckte. Nach dem Essen, in der Mittagspause, wurden wir von vielen Schülern nach gemeinsamen Fotos und Autogrammen gefragt. Um 13.30 Uhr hatten wir Mathe. Es war ziemlich ähnlich wie in Deutschland, nur die Schüler mussten viel mehr Aufgaben in Stillarbeit erarbeiten. Nach einer 20-minütigen Pause stand Englisch auf dem Stundenplan. Da die Schüler ein oder zwei Jahre jünger waren als wir, war es etwas langweilig, aber ansonsten auch ziemlich ähnlich wie in Deutschland. In den letzten beiden Stunden hatten wir Deutsch. Die Schüler mussten deutsche Dialoge schreiben, bei denen wir ihnen helfen konnten. Die französischen Lehrer waren um einiges strenger als unsere deutschen Lehrer.

Um 16:30 Uhr war die Schule endlich aus und wir fuhren mit dem Schulbus wieder nach Hause. Abends spielten wir nach dem Abendessen noch Spiele und gingen dann ins Bett.

Luna Krippner

Am Freitag fuhren wir wie an einem normalen Schultag um 8:30 Uhr zur Schule – aber nicht um in den Unterricht zu gehen, sondern in Vorfreude auf unseren großen Tagesausflug. Der Bus kam dann um 9 Uhr und wir fuhren mit diesem ca. eine Stunde.

Die Austauschgruppe beim Tageausflug nach Nancy.

In Nancy angekommen, machten wir einen kleinen Spaziergang zur „Chocolaterie Batt“. Der Chocolatier dort führte uns vor, wie man Macarons und Bergamottes, sowie andere süße Spezialitäten herstellt. Er erzählte uns viel und wir durften auch alles probieren.

Die Besichtigung der Chocolaterie Batt schmeckte allen!

Danach konnten wir noch im Laden der Chocolaterie einkaufen und hatten dann Freizeit, um auch noch etwas zu essen. Wir teilten uns in Sechsergruppen mit jeweils drei Deutschen und drei Franzosen auf und gingen dann zum Essen in einen großen Park. Anschließend machten wir eine kleine Stadt-Rallye, bei der wir Fragen zur Place Stanislas und zur Umgebung beantworten mussten. Nach der Rallye hatten wir wieder Freizeit und gingen in ein großes Einkaufszentrum.
Dort hatten wir dann allerdings nur wenig Zeit und mussten uns auf dem Rückweg sehr beeilen. Dann sind wir wieder zurück an die Schule gefahren.
Um 18:30 Uhr gab es eine kleine Party, die von den Eltern organisiert wurde. Um 21.00 Uhr gingen wir alle dann nach Hause.

Linda Unger und Lara Wagner

Am Samstagmorgen stand ich um 9:30 Uhr auf und zum Frühstück gab es einen Kaffee und einen Orangensaft. Danach zog ich mir Sportklamotten an, denn um 11:30 Uhr fuhr die Mutter von Apolline uns zum Tanzen, da Apolline Hip-Hop tanzt. Das fand ich sehr schön, da ich selber tanze. Ihre Mutter holte uns dort um 12:45 Uhr auch wieder ab.

Anschließend machten wir uns zu Hause fertig, um um 14 Uhr nach Nancy zu fahren und shoppen zu gehen. Nach ca. einer Stunde Fahrt kamen wir dort an und gingen zu dem Shoppingcenter „Centre Saint Sebastien“. Mir wurden viele neue Läden gezeigt, die es in Deutschland nicht gibt, z.B. verschiedene Deko- und Klamottenläden.

Als wir abends wieder in Vaucouleurs angekommen waren, gab es zum Abendessen Nudeln mit Würsten und Tomatensalat. Der Tag hat mir sehr gut gefallen und es hat viel Spaß gemacht, in Nancy shoppen zu gehen.

Fabienne Haisch

Auch den Sonntag verbrachte jeder in seiner Gastfamilie. Nachdem wir am Abend zuvor sehr lange auf einem Fest in Nancy waren, durften wir heute erst einmal ausschlafen. Anders als in Deutschland gab es zum Frühstück wie an den Tagen zuvor nur ein „petit-déjeuner“, bestehend aus einem Glas Orangensaft. Anschließend fuhren wir mit der ganzen Familie ins Schwimmbad. Nach ca. zwei Stunden waren wir alle erschöpft und freuten uns auf die leckere Lasagne zum Mittagessen. Am Nachmittag besuchten wir einen kleinen Flohmarkt und spielten danach alle zusammen das Spiel „Boccia“. Zum Abschluss des Tages fuhren wir nach Nancy, um Tacos zu essen. Mit vielen neuen Eindrücken und noch mehr neuen französischen Wörtern im Kopf schlief ich an diesem Abend dann ganz schnell ein.

Lisa Herdter

Am Montagmorgen um 8 Uhr ging es los zum Bus und mit dem Bus dann zur Schule. Die erste Stunde hatten wir bei Frau Wölfel und Frau Sperl-Hägele, in welcher wir unsere Erlebnisse vom Wochenende erzählten. Danach gingen wir in kleinen Gruppen in den Unterricht der Franzosen. Wir waren als erstes im Sportunterricht, wo wir Badminton spielten. Nach der Pause hatten wir Deutschunterricht. Dann gingen wir in die Kantine, wo es Ravioli gab. Nach der Mittagspause hatten wir Englischunterricht, wo wir mit einbezogen wurden, genauso wie in dem folgenden Französischunterricht. Danach hatten wir AP Französisch, in dieser Stunde war nur die Hälfte der Klasse anwesend. Die Schüler redeten über eine Lektüre. Nach dieser Stunde war die Schule aus und wir fuhren wieder mit dem Bus nach Hause.

Als wir daheim angekommen waren, sind wir gleich los zum Schlittschuhlaufen (wobei in dieser Halle das „Eis“ aus Plastik ist). Dort haben wir noch andere Deutsche mit ihren Corres getroffen. Danach fuhren wir wieder nach Hause und zum Abendessen gab es Döner.

Hannah Grün und Anne Erb

Am Dienstagmorgen trafen wir uns alle wie jeden Morgen am Collège in Vaucouleurs und verbrachten die erste Schulstunde mit der deutschen Austauschgruppe und unseren Lehrerinnen. Nach kurzem gemeinsamem Warten kam dann um halb zehn schon der Bus, welcher uns in etwa 30 Minuten nach Commercy zur „Boîte à Madeleines“ fuhr. Kurze Zeit später begann eine Frau, uns mit dem genauen Ablauf der Produktion, der Entstehung sowie den verschiedenen Sorten der Madeleines bekannt zu machen. Danach durften wir uns im Café zwei verschiedene Sorten der Madeleines sowie ein Getränk nehmen. Ein Großteil von uns hat auch noch Madeleines oder Bonbons gekauft.

Am Dienstag ging’s in die Madeleine-Fabrik.

Die Deutschen bei schönstem Frühlingswetter in Commercy.

Lars Borgman

Nachdem wir am Morgen die Madeleinefabrik in Commercy besichtigt hatten, fuhren wir nach dem Mittagessen in der Cantine am Nachmittag mit unseren Austauschpartnern in die Glasbläserei von Vannes-le-Châtel. Damit es sich besser verteilte, wurden die Franzosen und die Deutschen aufgeteilt. Dort bekamen wir zuerst eine Führung mit vielen Infos über die Geschichte der Glasherstellung.

Bei der Besichtigung der Glasbläserei war unsere Mithilfe gefragt!

Der freundliche Herr der Manufaktur zeigte uns noch die Werkzeuge, die man braucht, um diese Kunst auszuüben. Als nächstes wurden wir dann in den Raum geführt, in dem das 1600 Grad heiße Glas geblasen wird. Dort war es echt ganz schön warm. Die nette Dame zeigte uns, wie sie z.B. ein Weinglas in zehn Minuten Arbeitszeit herstellt. Danach durfte Jondal auch noch einmal selbst Glas blasen. Zum Abschluss liefen wir in das Atelier nebenan, in dem die Franzosen schon vor uns waren. Dort wurde uns erklärt, wie wir unsere eigenen Glaskunstwerke herstellen konnten. Als erstes bekamen wir eine kleine Glasscheibe, auf die man kleinere bunte Glasteilchen legen und dadurch ein Muster erstellen konnte. Im Anschluss durften wir noch Anhänger gestalten. Die ganzen Kunstwerke wurden anschließend gebrannt.

Im Atelier schuf jeder sein eigenes Glaskunstwerk.

Bei diesem Arbeitsschritt konnten wir leider nicht mehr zuschauen, weil das sehr lange dauert. Im Großen und Ganzen war es ein sehr schöner und interessanter Ausflug mit viel Spaß.

Tom Geisert

Ja, und dann kam schon der Abfahrtstag! Für viele von uns der am wenigsten ersehnte Tag! Keiner wollte das Land verlassen, dessen Kultur und Traditionen wir in wundervollen sieben Tagen kennenlernen und entdecken durften. Jeder wollte diesen unfassbaren Unterschied zwischen den zwei Welten ein weiteres Mal sehen. Den Unterschied zwischen tollen Städten wie Nancy und diesem bezaubernden Dörfchen Vaucouleurs. Diese kleine, doch wunderbare Gemeinschaft, die uns immer und überall mit offenen Armen empfing. Vieles haben wir zusammen mit diesen tollen Leuten erlebt, doch dann war es Zeit. Er war da! Der Abschied! Früh am Mittwochmorgen um 7:40 Uhr waren alle versammelt. Alle Koffer waren gepackt, der Proviant für die Fahrt ganz oben drauf gelegt und der Bus bereit. Alles war abfahrtsbereit, nur wir nicht! Zunächst standen wir mit unseren Freunden in Gruppen herum und jeder wollte den Abschied hinauszögern. Doch dann konnten wir uns nicht mehr zurückhalten: Jeder wurde umarmt und liebevoll verabschiedet, Tränen flossen. Schließlich, nachdem ungefähr dreimal gedrückt worden war, rollte der Bus um 8:05 Uhr aus der Einfahrt, begleitet vom traurigen Hinterherwinken der Franzosen. Keiner wusste, ob es der endgültige Abschied war, doch jeder hoffte und hofft immer noch auf ein Wiedersehen!!!

Vanessa Baumann

Fotos: M. Wölfel

Frankreichaustausch 2018 – „Bienvenue, les amis de Vaucouleurs!“

Frankreichaustausch 2018 – „Bienvenue, les amis de Vaucouleurs!“

In der Woche vom 14. bis 21. März hieß es am LMG wieder: „Bienvenue, les amis de Vaucouleurs!“ Eine Gruppe von 21 Acht- und Neuntklässlern empfing ihre Austauschpartner aus Lothringen und trotz des winterlichen Wetters verbrachten wir eine schöne und erlebnisreiche Austauschwoche.

Am Mittwoch, den 14. März 2018 kam der Bus mit unseren französischen Austauschschülern aus Vaucouleurs, 21 Schüler des Collège les Cuvelles aus der 8. und 9. Klasse und ihre beiden Lehrerinnen Madame Dethorey und Madame Farain, am LMG pünktlich um 13:10 Uhr an, wo wir, ebenfalls 21 Schüler aus den Klassen 8 und 9, Frau Wölfel und Frau Sperl-Hägele schon gespannt an der Bushaltestelle auf sie warteten.

Nachdem alle französischen Schüler von ihren Austauschpartnern in Empfang genommen worden waren, ging es zu den jeweiligen Familien zum Mittagessen nach Hause und auch der Abend wurde von den Familien selbst gestaltet.

Am nächsten Morgen wurden die französischen Schüler von Frau Bott begrüßt und danach durften sie an unserem deutschen Unterricht teilnehmen. Nach der Schule fuhren wir mit der gesamten Austauschgruppe zum Willkommensbowling nach Fellbach und wir lernten uns alle ein bisschen besser kennen.

Die deutsch-französischen Teams erzielten viele Treffer – und bekamen Hunger!

Am Freitag hatten unsere Austauschschüler normal mit uns Unterricht und nach einem leckeren Essen in der Mensa fuhren wir mit der Stadtbahn zum SWR nach Stuttgart. Dort angekommen fand eine Führung statt, in der wir viele spannende Sachen erfuhren. Unter anderem durften wir die verschiedenen Studios sehen und bekamen einen Einblick in die eigene Schreinerei und die Radioabteilung. Selbst einen Nachrichtenmoderator konnten wir treffen und ihm Fragen stellen.

Hochinteressant war unsere Führung durch den SWR in Stuttgart.

Nach der spannenden Führung blieb ein Teil unserer Austauschgruppe noch in Stuttgart und wir trafen uns später mit einigen Eltern zum Essen.

Das Wochenende haben alle ganz unterschiedlich gestaltet. Ein paar besichtigten den Fernsehturm und das Ludwigsburger Schloss, waren in Stuttgart shoppen oder sind ins Mercedes-Benz- bzw. Porschemuseum gegangen.

Lea Magiera, 8a

Wir sind am Wochenende mit der ganzen Familie und dem Corres zum Skifahren gefahren. Frühmorgens startete bei uns auch am Sonntag der Tag. Nach dem Frühstück ging es auf die Skipiste. Dort fuhren wir viele Abfahrten und hatten viel Spaß. Gegen Mittag gönnten wir uns dann unser wohlverdientes Essen auf der Berghütte. Danach fuhren wir noch ein Weilchen und machten dann am Ende eine wunderschöne Talabfahrt. Müde und zufrieden kamen wir um 21:00 Uhr wieder zu Hause an.

Am Montag trafen wir die ganze deutsch-französische Austauschgruppe wieder und fuhren mit unserem eigenen Bus nach Karlsruhe in ein Schulmuseum, in dem man uns zeigte, wie die Kinder vor langer Zeit unterrichtet worden sind. Die Lehrerin, welche sogar wie die Lehrerinnen von damals angezogen war, erschreckte uns teilweise sehr mit ihrer strengen Art. Doch danach hatten wir einen unfassbaren Einblick darin, wie hart und anders das Schulleben früher war.

Beim Tagesausflug nach Karlsruhe besuchten wir das Badische Schulmuseum.

Nach diesem tollen Erlebnis fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt, wo wir in Gruppen essen gingen und danach noch freie Zeit hatten, welche vor allem von den Mädels zum Einkaufen genutzt wurde! Danach gingen wir alle gemeinsam in den Zoo von Karlsruhe. Gegen 16:00 Uhr ging es dann Richtung Heimat zurück.

Der Brezel-Workshop beim Bäcker Strohmaier war ein Highlight der Woche.

Am Dienstag verbrachten wir fast den ganzen Tag ohne unsere Franzosen, denn die durften erst an einem Brezelworkshop teilnehmen, den die Bäckerei Strohmaier in Aldingen veranstaltete, und wurden dann nachmittags vom Ersten Bürgermeister, Herrn Balzer, in Pattonville begrüßt.

Gegen Abend hatten wir dann alle gemeinsam ein kleines Abschlussfest, welches natürlich viel zu kurz war und allen gefallen hat.

Vanessa Baumann, 8c

Fotos: G. Dethorey, S. Pfahlbusch-Krause, M. Wölfel

Frankreichaustausch 2018

Frankreichaustausch 2018

In der Woche vom 14. bis 21. März hieß es am LMG wieder: „Bienvenue, les amis de Vaucouleurs!“ Eine Gruppe von 21 Acht- und Neuntklässlern empfing ihre Austauschpartner aus Lothringen und trotz des winterlichen Wetters verbrachten wir eine schöne und erlebnisreiche Austauschwoche. Hier erste Impressionen – der Bericht folgt in Kürze.

M. Wölfel

Beim Bowling lernte sich die Austauschgruppe kennen.

 

Die deutsch-französischen Teams erzielten viele Treffer – und bekamen Hunger!

Hochinteressant war unsere Führung durch den SWR in Stuttgart.

Wir konnten sogar einen Nachrichtenmoderator kennen lernen und befragen.

Die 21 deutschen Austauschteilnehmer aus den Klassen 8 und 9.

Das Buffet beim Austauschfest war wieder superlecker.

Fotos: S. Pfahlbusch-Krause, M. Wölfel