Grandiose Leistungen bei Mathe-Wettbewerben in Heilbronn

Grandiose Leistungen bei Mathe-Wettbewerben in Heilbronn

Fünfköpfiges LMG-Team belegt 2. Platz! 1. Platz für LMG-Schüler in Heilbronn!

Am 03.03.2018 fand ein weiteres Mal der Tag der Mathematik in Heilbronn statt. Für das Lise-Meitner-Gymnasium gingen dieses Jahr die Schüler der KS1 Tana Deeg, David Schwärzle, Fabian Klein, Julius Brenner und Daniel Baumann, davon alle aus dem Mathevertiefungskurs von Herrn Gogollok, an den Start. Insgesamt wird der Tag an elf Standorten des Zentrums für Mathematik, verteilt in ganz Deutschland, veranstaltet und zählte dieses Jahr stolze 1186 Teilnehmer.

Unser erfolgreiches Team!

Der Tag begann durch eine Ausgabe der Informationen für die Wettbewerbe und einer kurzen Einführungsrede. Die Organisatoren freuten sich über die Vielzahl an bereitwilligen Schülern für der Tag der Mathematik. 

Dann gingen die Wettbewerbe schon los:

Ein Gruppenwettbewerb, bei dem die Teams aus drei bis fünf Schülern bestanden. Bei dem Wettbewerb hatten die Teams 45 Minuten Zeit, vier Aufgaben zu lösen. Die Aufgaben waren abwechslungsreich: eine Aufgabe zu Wahrscheinlichkeitsrechnung, eine zur Geometrie und mathematischen Bezug auf Abfolgen von Schnittpunkten der Geraden in einem Rechteck, die von Ecke zu Ecke gezogen wurden. Die einzigen Hilfsmittel für die Aufgaben waren ein Geodreieck, Stifte und ein kluger Kopf. Taschenrechner sowie Formelsammlung oder Handy waren strengsten untersagt. Wir entschlossen uns die Aufgaben aufzuteilen, um so effektiv wie möglich die Aufgaben zu lösen. Einige Aufgaben wurden schnell gelöst, sodass ein Teil unserer Gruppe sich um eine schwierige Aufgabe kümmern konnte. Falls ein Gruppenmitglied mit seiner Aufgabe nicht weiterkam, tauschten wir die Aufgaben oder fragten gegenseitig, welche Ideen die anderen hatten. Als die Zeit abgelaufen war und wir abgegeben hatten, konnten wir uns die Lösungen der Aufgaben im Flur anschauen.

Nach einer kurzen Verschnaufpause und Motivation durch den begleitenden Lehrer Herr Pavlic ging es direkt weiter mit den Einzelwettbewerben.

Nun mussten wir uns jeweils alleine durchkämpfen. Wir bekamen wieder 45 Minuten Zeit, um auch vier Aufgaben zu lösen. In einer Aufgabe ging es um logisches Denken. Man musste herausfinden, wie viele Nüsse anfangs im Korb waren. Als einzige Information wurde in der Aufgabe genannt, wie viele Nüsse jeweils rausgenommen wurden. Eine andere beschäftigte sich mit der Fläche in einem Halbkreis, die durch halb so große Halbkreise eingeteilt wurde. Die Aufgaben des Einzelwettbewerbs waren für viele Schüler schwerer als die Aufgaben im Gruppenwettbewerb, jedoch konnten einige wenigstens den Ansatz auf das Blatt bringen.

Nun bekamen wir alle die wohlverdiente Mittagspause. Als Mittagsessen gab es für jeden von uns entweder Chili con Carne oder einen Wrap. Entspannt, mit neuer Energie getankt und gestärkt stürzten wir uns dem Hürdenwettbewerb, der wie am Anfang in Gruppenarbeit erledigt wurde, entgegen. Wir hatten nur 30 Minuten Zeit für die insgesamt acht Aufgaben. Eine Aufgabenverteilung war ausgeschlossen, da erst die nächste Aufgabe ausgegeben wurde, wenn man die vorige Aufgabe abgeben hatte. Da es auch nicht viel Sinn ergab, dass sich fünf Köpfe um ein Blatt Papier drängen, entschieden wir, dass zwei Schüler, Julius Brenner und David Schwärzle, die Aufgaben als erstes anschauen sollen, und, falls sie es lösen konnten, aufschreiben. Ich sollte die Aufgaben abgeben und die nächste holen.

Nach den Wettbewerben zeigte uns ein Professor der Mathematik am Beispiel von Brücken, wie man die Mathematik anwenden konnte.

Eines durfte aber nicht fehlen: Die Siegerehrung! Als erstes wurden die Schüler für die Einzelwettbewerbe ausgezeichnet. Julius Brenner erreichte den 1. Platz in Heilbronn, deutschlandweit Platz 3, von über 1186 Schülern. Das ist bisher die beste Leistung von Schülern des Lise-Meitner-Gymnasiums. Als Hauptpreis gewann er eine Modellierungswoche.
Im Gruppenwettbewerb schnitten wir aber auch nicht schlecht ab. Wir erreichten den 2. Platz von insgesamt 18 Schülergruppen am Standort in Heilbronn. Als Preis bekam jeder Beats-Kopfhöhrer (hier sei darauf hingewiesen, dass diese Kopfhöher nicht die billigsten auf dem Markt sind!).
Ebenfalls bekam jeder für seine gute Arbeit eine Auszeichnung in Form einer Urkunde.

Der Tag der Mathematik ist für jeden Schüler, egal ob man in Mathematik gut oder nicht gut ist, eine Erfahrung wert. Man lernt in Gruppen zu arbeiten, die Aufgaben effektiv unter sich aufzuteilen, die Gruppe zu koordinieren und auch schwierige Aufgaben zu lösen.

Bericht: Daniel Baumann (KS1)